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Andre Villas-Boas beschwert sich über Jose Mourinho

Früher waren die beiden ein Herz und eine Seele - waren Freunde und Co-Trainer. Heute sind Andre Villas-Boas und Jose Mourinho eher schlecht aufeinander zu sprechen.

London. Die einstige Männerfreundschaft zwischen Star-Trainer José Mourinho und seinem früheren Assistenten André Villas-Boas ist offenbar etwas abgekühlt.

Vor dem ersten Aufeinandertreffen der beiden portugiesischen Fußball-Lehrer in der englischen Premier League am Samstag, wenn Mourinho mit dem FC Chelsea bei Tottenham Hotspur antritt, beschwerte sich Villas-Boas über den Führungsstil seines einstigen Lehrmeisters.

Villas-Boas hätte gerne mehr getan

Der 35-Jährige, der an der Seite Mourinhos zwischen 2003 und 2009 beim FC Porto, dem FC Chelsea sowie Inter Mailand arbeitete, klagte über seine damals begrenzten Einflussmöglichkeiten. "Ich war ambitioniert und wollte mich mehr einbringen. Ich hatte das Gefühl, dass ich ihm damit zusätzlich helfen kann. Aber er war der Meinung, das nicht zu brauchen", sagte Villas-Boas, der damals vor allem für die Gegneranalyse zuständig war.

Zunehmend frustriert hätte er dann beschlossen, dass sich die Wege der beiden trennen sollten. Das einst gute Verhältnis habe sich verändert. Mourinho reagierte am Freitag genervt auf die Thematik. Er sei "kein Kind, der die Beziehung zu Villas-Boas in den Medien diskutiert", sagte er.

EURE MEINUNG: Villas-Boas oder Mourinho - wer ist der bessere Trainer?

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