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Nuri Sahin hat mit Borussia Dortmund in der Champions League große Ziele: "Wir haben Blut geleckt"

Nun ist er wieder richtig da: Nach einem halben Jahr Anlaufzeit startet der 24-Jährige wieder richtig durch mit dem BVB - und sieht trotz Götze-Abgang mehr Qualität im Team.

Dortmund. Der Vergleich vom verlorenen Sohn konnte wohl kaum besser passen, als Nuri Sahin Anfang des Jahres wieder in die Bundesliga und zu Borussia Dortmund zurückkehrte. Und nachdem er in der Rückrunde der vergangenen Saison noch Reservist war, hat er nun endgültig zurück gefunden.

In allen Pflichtspielen stand der türkische Nationalspieler bislang über die volle Distanz auf dem Platz und überzeugte. Der Hauptgrund dafür: "Ich habe in diesem Sommer erstmals seit drei Jahren wieder eine komplette Vorbereitung absolviert", freut sich Sahin gegenüber der Online-Ausgabe der Welt.

Deshalb momentan mit Top-Form ausgestattet, steigt nach dem perfekten Bundesliga-Start besonders die Vorfreude auf die in Kürze beginnende Königsklasse. "Für mich ist es wirklich das Größte überhaupt. Ich habe mal gesagt: Ich werde nicht aufhören, Fußball zu spielen, bevor ich nicht die Champions League gewonnen habe."

CL-Titel? Sind nicht Favorit, aber haben "Blut geleckt"

Ob es bereits in dieser Spielzeit so weit sein könnte? Sahin appelliert daran, sich nicht selbst als Favoriten zu sehen, betont aber gleichzeitig: "Wir haben nach der erfolgreichen letzten Saison Blut geleckt." In der Vorrunde hat Dortmund jedoch mit Arsenal, Marseille und Napoli sehr schwere Gegner erwischt, die auch den feinen Linksfuß beeindrucken. "Ich finde, das ist eine sehr außergewöhnliche Gruppe, in der es keinen klaren Favoriten gibt."

Mit der entstehenden Doppelbelastung, so glaubt Sahin, könne man derweil inzwischen besser umgehen als noch in der Vorsaison. Trotz Götze-Abschied. "Ohne Zweifel ist der Abgang von Mario ein großer Verlust. Aber wir haben dafür mehrere gute Spieler dazu geholt. Es ist ein Qualitätsmerkmal, dass wir jeden einzelnen Spieler ersetzen können." So sei man in der Breite nun eben besser aufgestellt, könne zum Beispiel auch mal Sokratis in der Innenverteidigung bringen und hat in der Offensive durch die Transfers von Aubameyang und Mkhitaryan immer Nachlegepotenzial in der Hinterhand.

Ziel in der Bundesliga bleibt direkte CL-Qualifikation

Zudem hat man mit Jürgen Klopp einen Trainer, der den Neuen Zeit gibt und viel kommuniziert. In der Bundesliga haben "Miki" und Co. dieses Vertrauen bereits zurückgezahlt. Und das Team steht mit vier Siegen aus vier Spielen an der Tabellenspitze. Erneuter Angriff auf die Meisterschaft also? Sahin relativiert: "Wir können uns in den direkten Aufeinadertreffen durchaus mit den Bayern messen, das haben wir bewiesen. Unsere Zielsetzung bleibt aber die direkte Qualifikation für die Champions League." Und die wäre ja ohnehin schon "das Größte überhaupt".

EURE MEINUNG: Wird Nuri Sahin wieder zum absoluten Führungsspieler beim BVB?

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