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Torsten Lieberknecht sucht nach 0:4-Pleite gegen den HSV den Hoffnungsschimmer: "Habe in jedem Spiel gute Ansätze gesehen"

Aufsteiger Braunschweig hängt nach der vierten Pleite im vierten Spiel weiter unten fest. Eintrachts Trainer will aber nicht resignieren und hofft auf den "glücklichen Moment".

Hamburg. Erleichterung auf einen, Ernüchterung auf der anderen Seite: Mit 4:0 fertigte der Hamburger SV ein teilweise sehr naiv agierendes Eintracht Braunschweig gnadenlos ab. HSV-Coach Thorsten Fink ist dementsprechend zufrieden, Torsten Lieberknecht, sein Gegenüber, kann dem Albtraum-Start indes auch was Gutes entnehmen.

"Wenn man mit 0:4 verliert, dann ist das natürlich ein bitterer Moment. Aber in jedem Spiel habe ich bisher auch gute Ansätze gesehen", betonte Braunschweigs Cheftrainer. Daran müsse man arbeiten.

Zuvor gilt es für Lieberknecht aber, seine Spieler zu motivieren. "Ich werde jetzt versuchen, die Mannschaft aufzurichten, auch wenn es schwer fällt", so der Fußballlehrer.

Fink stolz auf seine Mannschaft

An Motivation mangelt es in Hamburg nach dem spektakulären Auftritt nicht. Erstmals in dieser Saison wussten die Hanseaten über volle 90 Minuten zu überzeugen und sicherten sich den ersten Dreier der Spielzeit.

"Das war ein sehr gutes Spiel meiner Mannschaft. Wir waren über 90 Minuten das bessere Team", lobte Trainer Thorsten Fink und freute sich vor allem über die Angriffslust seines Teams: "Statt zu verwalten, wollten wir das 3:0 und das 4:0 machen."

Calhanoglu für Türkei nominiert

Sowohl das 3:0 als auch das 4:0 erzielte Jungstar Hakan Calhanoglu. Der 19-Jährige wurde erst zehn Minuten vor dem Ende eingewechselt, traf dann aber doppelt und bestätigte, warum er für die türkische Nationalmannschaft nominiert wurde.

Ob Calhanoglu auch für die Türkei auflaufen wird, ist noch unklar. Der Mittelfeldspieler wurde in Deutschland geboren, wäre daher auch für die deutsche Nationalmannschaft spielberechtigt - entschied aber, die Einladung des türkischen Verbandes anzunehmen.

"Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Ich bin in Mannheim geboren, in Deutschland aufgewachsen. Aber der türkische Nationaltrainer Fatih Terim hat sich sehr um mich bemüht", berichtete Calhanoglu. Läuft der 19-Jährige in der kommenden Woche für die Türkei auf, wäre ein Wechsel zum deutschen Verband unmöglich.

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