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Armin Veh nach Fehlentscheidungen: "Wirst du benachteiligt, holst du keinen Punkt"

Die Frankfurter Eintracht konnte gegen den Meister gut mithalten, hatte zudem Pech mit Schiedsrichter-Entscheidungen. Dies bemängelte Trainer Armin Veh.

Frankfurt/Main. Nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Bayern war Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh unzufrieden, nicht aber wegen der Leistung seiner Mannschaft, sondern wegen der des Schiedsrichter-Gespannes.

SGE doppelt im Pech

"Taktisch wollten wir wenig Ballbesitz haben. Die Bayern haben dann auch das Spiel dominiert - auch nach dem 1:0 haben sie es kontrolliert. Ich habe gedacht, unsere Zeit wird kommen, wenn wir nicht das 0:2 kassieren", analysierte der 52-Jährige im Anschluss an die Partie. Die Zeit der Eintracht kam. Nach einer Ecke verlängerte Johannes Flum, Alex Meier nickte ein – das Schiedsrichter-Gespann entschied jedoch zu Unrecht auf Abseits. Veh: "Dann ist ein Tor für uns gefallen, das war ein sehr guter Zeitpunkt. Es war ein reguläres Tor, aber der Linienrichter war dagegen."

Die Eintracht hielt in der zweiten Hälfte gut mit und kam so das ein oder andere Mal vor das Tor der Bayern. Kurz vor Schluss war wieder Meier im Mittelpunkt. Der Offensivmann war frei durch, wurde von hinten von Jerome Boateng und Dante behindert, kam zu Fall. Diesmal blieb Gagelammns Pfeife stumm, was Veh auf die Palme brachte: "Es war ein klarer Elfmeter, es war ein klares Foulspiel gegen Alexander Meier. Wenn du benachteiligt wirst, holst du keinen Punkt."

Freude bei Bayern

Sein Gegenüber Pep Guardiola war nach dem Spiel des Auftritts seiner Mannschaft wegen erfreut: "Wir haben sehr viele Chancen erarbeitet. Ich bin glücklich und zu 100 Prozent zufrieden.“
Mit Blick auf die Vorwoche, als man 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach gewann, analysierte der Spanier, dass "wir das Spiel viel besser kontrolliert haben. Gegen Gladbach haben wir noch zu viele Konter zugelassen, das war heute besser."

Schlussmann Manuel Neuer war nach dem zweiten Sieg im zweiten Spiel ebenfalls zufrieden. „Wir wollten heute unbedingt gewinnen und die drei Punkte haben. Wir wollten nicht schön spielen und Fußball zelebrieren, sondern den zweiten Bundesliga-Saisonsieg einfahren. Das ist uns geglückt“, so der 27-Jährige.

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