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Suarez-Kehrtwende von der Kehrtwende: Ich habe nie gesagt, ich bleibe bei Liverpool

Der Nationalspieler Uruguays ist immer wieder für eine Überraschung auf dem Markt der Transfergerüchte gut. Blieb er heute Mittag noch, hat er das jetzt nie gesagt. To be continued

Liverpool/Japan. Im Transfertheater um Luis Suarez hatte der Angreifer des FC Liverpool angeblich selbst eine spektakuläre Kehrtwende vollzogen. Statt seinen Wechsel zum FC Arsenal weiter zu forcieren, wurde behauptet, er habe nun gesagt, in Anfield bleiben zu wollen. Doch nach dem 4:2-Erfolg von Uruguay gegen Japan ruderte der Angreifer nun zurück.

Zwei Schritte vor, drei zurück

Hieß es vor wenigen Stunden noch, Luis Suarez würde an der Anfield Road bleiben, ist das nun wieder hinfällig. Nach dem Länderspiel sagte der gegenüber Kyodo News: "Ich habe das nie gesagt, was mir in den Mund gelegt wird. Vielleicht sagte das irgendjemand, aber ich nicht. Doch die Hauptsache ist, dass ich jetzt hier bei der Nationalmannschaft bin." Und nun kann man fragen: Hat er jetzt oder hat er doch nicht? Hier ist eher doch noch kein Ende in Sicht.

Zuvor wurde gemeldet: "Wegen der Zuneigung der Fans werde ich bleiben"

Der uruguayischen Zeitung El Observador sagte er angeblich: "Im Augenblick werde ich wegen der Zuneigung der Fans bei Liverpool bleiben."

Der uruguayische Nationalspieler wollte England ursprünglich aufgrund der kritischen Berichterstattung der britischen Medien über ihn verlassen. Die Reds konnten sich aber nicht dazu durchringen, ihren Starspieler ziehen zu lassen.

Der FC Arsenal drängte auf einen Transfer von Suarez, doch Liverpool lehnte das Transferangebot von fast 49 Millionen Euro ab. Der 26-Jährige hätte einem Wechsel nach London zugestimmt, um in der Champions League auflaufen zu können; Liverpool hatte die Qualifikation für diesen Wettbewerb verpasst.  

Rodgers: "Suarez muss sich entschuldigen"

Trotz seiner neuesten Loyalitätsbekundung zum Verein hat der Südamerikaner viel Arbeit vor sich, wenn er die abgerissenen Brücken wieder aufbauen will. Besonders seine Androhung, rechtliche Mittel einzusetzen, sorgte beim Klub und bei den Fans für große Verstimmung.

Trainer Brendan Rodgers dürfte erleichtert sein, Suarez weiterhin im Kader zu haben. Trotzdem besteht er darauf, dass der Stürmer sich für sein Benehmen entschuldigt.

"Erst einmal wird es eine Entschuldigung an die Mannschaftskollegen und den Klub geben", sagte Rodgers. "Dann eine Bestätigung, dass er auch wirklich bereit ist, für den Klub zu kämpfen."

"Suarez wird nicht zu Arsenal wechseln"

"Ich weiß, dass wir es gerade nicht mit dem Luis Suarez zu tun haben, den ich kenne. Wenn er von der Nationalmannschaft Uruguays zurückkommt, werden wir sehen wie es weitergeht", übt sich Rodgers in Geduld.

"Wir denken alle ähnlich. Er wird nicht zum FC Arsenal wechseln, soviel ist sicher. Wenn Luis sich unserer Sache verpflichtet, werden wir ihn wieder mit offenen Armen empfangen."

Suarez, der wegen seiner Beißattacke gegen Chelseas Branislav Ivanovic noch sechs Spiele Sperre abzusitzen hat, war in der letzten Saison mit 23 Toren der zweitbeste Torschütze der Premier League.

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