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Brendan Rodgers schießt gegen Luis Suarez: Gab kein Versprechen

Der Trainer des FC Liverpool widerspricht der Behauptung seines wechselwilligen Angreifers. Die Spielergewerkschaft PFA positioniert sich im Wechselstreit auf der Seite der Reds.

Liverpool. Brendan Rodgers, Trainer des FC Liverpool, hat der Behauptung seines Angreifers Luis Suarez energisch widersprochen, wonach er ihm bei Verpassen der Champions League einen Wechsel zugesichert haben soll. Der Spieler trete seinen Verein mit Füßen. Auch die Spielergewerkschaft positioniert sich gegen den Uruguayer.

"Es wurden keine Versprechen gemacht, also wurden auch keine Versprechen gebrochen", sagte Rodgers nach dem 4:1-Testspielsieg des FC Liverpool bei Valerenga Oslo am Mittwoch. Der 40-Jährige zeigte sich "enttäuscht" über die Aussagen seines Top-Scorers und antwortete seinerseits mit einer Attacke: "Wenn man über diesen Verein spricht, geht es auch um Würde und Demut. Er hat dem Verein, der ihm alles gegeben hat, nichts als Geringschätzung entgegengebracht."

Nach Informationen der BBC hat Rodgers dem Spieler, der aktuell an einer Fußverletzung laboriert und deswegen in Norwegen nicht dabei war, bereits vor Tagen fürs Erste ein Individualtraining verordnet.

Der Trainer hält dem Uruguayer allerdings immer noch eine Tür offen. Obwohl "noch ein paar Brücken zu überqueren" seien, heiße er den 26-Jährigen immer noch im Kreis der Mannschaft willkommen. Rodgers: "Wir wollen ihn nicht verkaufen, so einfach ist das."

"Keine Klausel über eine fixe Summe"

Zur Diskussion über Suarez' vermeintliche Ausstiegsklausel ab einem  Angebot über 40 Millionen Pfund, die der FC Arsenal in der vergangenen Woche aktivieren wollte, sagte Rodgers: "Ich denke nicht, dass in seinem Vertrag eine Klausel ist, die ihm einen Wechsel für eine fixe Summe zusichert."

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In diesem Punkt hat der Verein nun auch Unterstützung von Spielervereinigung PFA erhalten. Deren Vorsitzender Gordon Taylor teilt die Ansicht des Klubs, wonach Suarez nicht über eine solche Klausel in seinem Vertrag verfügt. Gegenüber der Agentur Press Association sagte er: "Der Verein muss Suarez nicht verkaufen."

Die Reds seien lediglich verpflichtet, "den Spieler bei Eingang eines Angebots in dieser Größenordnung zu informieren", so der 68-Jährige. Damit widersprach Taylor auch dem Spieler, der zuletzt in einem Interview mit dem Guardian erklärt hatte, die PFA hinter sich zu haben.

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