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Borussia Dortmund: Lob für Robert Lewandowski, Kritik am Rasen

Gegen die Wilhelmshavener tat sich der Supercup-Sieger schwerer als erwartet, am Ende stand dennoch ein Sieg. Wir haben für Euch die besten Stimmen zusammengetragen.

Wilhelmshaven. Mit 3:0 setzte sich Borussia Dortmund am Samstag in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den SV Wilhelmshaven durch. Dabei dauerte es bis zur 71. Spielminute, ehe der Bundesligist durch Kevin Großkreutz in Führung ging. Zu den Gründen, warum man sich so schwer tat, zählten die Borussen nach dem Spiel auch den Rasen.

Rasen zu lang und zu trocken

"Wir wussten es wird heiß, wir wussten auch vorher, dass der Rasen nicht der kürzeste sein wird. Der wurde ein bisschen länger, ein bisschen trockener gelassen, das ist ja auch alles legitim, aber macht es natürlich für die angreifende Mannschaft etwas schwieriger", erklärte Nationalspieler Mats Hummels gegenüber der WAZ. Youngster Jonas Hofmann ergänzte: "Durch den trockenen Rasen passieren viele technische Fehler, die werden von allen Zuschauern bejubelt, die Euphorie steigt, deshalb war es relativ schwierig."

Manager Michael Zorc sprach bei Bild ebenfalls von "nicht optimalen Bedingungen", wollte dies jedoch nicht als Ausrede gelten lassen: "Das soll keine Entschuldigung sein."

Klopp fand Lewy gut

Rasen hin oder her, am Ende siegte der Champions-League-Finalist der Vorsaison mit 3:0, auch weil die Gastgeber zum Schluss ihrem laufintensiven Spiel Tribut zollen mussten. Deren Trainer Farat Toku war dennoch mächtig Stolz. "Sensationell, was die Jungs geleistet haben. Wir wussten, je länger es beim 0:0 bleibt, desto nervöser wird Dortmund. Da müssen wir auf unsere Chance lauern und das haben wir ganz gut gemacht", lobte der Übungsleiter.

Lob bekam auch ein zuletzt in der Kritik stehender Robert Lewandowski. Nachdem er gegenüber polnischen Medien jüngst von möglichen Formschwächen, verursacht durch das Wechseltheater um seine Person, sprach, spielte er nun gegen den Regionalligisten ordentlich, traf zudem zum 3:0. Trainer Jürgen Klopp anerkennend: "Ich fand ihn gut. Er hat viele Bälle behauptet, viel gearbeitet. Das war alles ok."

Sonderlob für Keeper Siegl

Der Coach der Borussia hatte darüber hinaus noch lobende Worte für Aaron Siegl, Torhüter der Wilhelmshavener, parat. Dieser habe "einen Sahne-Tag erwischt", glänzte auf der Linie mehrfach gegen die BVB-Stars und sorgte somit lange für Spannung. Hätten die Gastgeber nicht einen derart gut aufgelegten Torhüter gehabt, war sich Klopp sicher, "entscheiden wir das Ding hier früher".

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