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Matthias Sammer: "Wer sich in den Mittelpunkt stellt, kriegt Ärger"

Der neue Coach und die neuen Spieler erhöhen die Erwartungen beim Triple-Sieger. Matthias Sammer warnte seine Stars davor, ihr Ego in den Mittelpunkt zu stellen.

München. Triple-Sieger Bayern München hat seinen Kader weiter verstärkt. Pep Guardiola hat durch Mario Götze und Wunschspieler Thiago Alcantara die Qual der Wahl. Sportvorstand Matthias Sammer begrüßt den Konkurrenzkampf und warnt seine Spieler.

Schon 2012 wurde die Mannschaft – vor allem in der Breite – verstärkt. "Der große Kader war 2012 eine Antwort auf das Jahr davor", erklärte Sammer gegenüber dem kicker.

Sammer droht Egoisten mit Ärger

Obwohl noch einige potenzielle Stammspieler fehlen und der Konkurrenzdruck schon beachtlich ist, stellte der 45-Jährige fest, dass Bayern diesen Kader brauche. "Die Zeiten einer Stammelf sind vorbei. Unser Trainer wird es so handhaben, dass jeder auf genügend Einsätze kommt."

"Wenn sich aber ein einzelner in den Mittelpunkt stellt, kriegt er Ärger", warnte der gebürtige Dresdner seine Stars. Letzte Saison beschwerte sich zum Beispiel der Niederländer Arjen Robben als er auf der Bank saß.

Pep "ist voller Elan und voller Ideen."

Ein Lob hatte er für den neuen Coach parat: "Er ist voller Elan und voller Ideen." In der Kommunikation mit den Spielern und in der Vermittlung seiner Philosophie treffe Guardiola den richtigen Ton. "Seine Veränderungen sind nachvollziehbar, weil er klar vermittelt, was er möchte", so Sammer weiter.

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