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Horst Heldt: Leon Goretzka hat ab 1. Juli 2013 Vertrag bei S04

Das Gerangel um Leon Goretzka vom VfL Bochum hört nicht auf. Schalke-Manager Horst Heldt bedauert die Hinhaltetaktik des "Nachbarn" und erwägt rechtliche Schritte.

Gelsenkirchen. Horst Heldt scheint im Poker um Leon Goretzka vom VfL Bochum langsam die Geduld zu verlieren. Der Manager vom FC Schalke 04 ging mit dem Transfergebaren des Reviernachbarn hart ins Gericht und schloss auch rechtliche Schritte nicht mehr aus.

"Der Spieler hat bei uns einen ab dem 1. Juli gültigen Vertrag. Wir haben dem abgebenden Verein fristgerecht ein Angebot unterbreitet, daher ist für mich nicht nachvollziehbar, warum es Bochum jetzt einfach darauf ankommen lässt", sagte Schalkes Manager Horst Heldt bei Reviersport.

Goretzka besitzt in seinem bis 2016 datierten Vertrag eine Ausstiegsklausel, die es ihm erlaubt, den Verein für 2,8 Millionen Euro zu verlassen. "Wir haben dem VfL die Hand gereicht und verschiedene Ideen aufgezeigt, um eine für beide Seiten befriedigende Lösung zu finden, aber im Moment sehe ich keinen Grund mehr, warum ich weiter mit Bochum verhandeln soll", sagte Heldt.

Bochums Sportvorstand Christian Hochstätter entgegnete in einem Interview mit den RuhrNachrichten, dass das Angebot von Schalke "kein Thema" sei und betonte: "Stand der Dinge ist, dass Leon hier ist, beim VfL einen Vertrag bis 2016 hat und wir ihn gerne weiter in unserem Kader haben möchten."

Auch Gang vor Gericht nicht ausgeschlossen

Heldt schloss im Reviersport auch den Gang vor ein Arbeitsgericht nicht mehr gänzlich aus: "Falls der Junge jetzt gegen seinen alten Verein gerichtlich vorgehen müsste, wäre das natürlich schade, denn er hatte beim VfL eine schöne Zeit. Aber natürlich ist er jetzt enttäuscht über dessen Vorgehensweise, denn er hat sich für uns entschieden, um den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen."

In dem Interview zeigte sich Hochstätter aber auch versöhnlich und signalisierte Gesprächsbereitschaft: "Der Spieler soll in dieser Angelegenheit keinen Schaden nehmen. Wir sind als Verein diesem Jungen gegenüber verpflichtet. Und wir respektieren die Ansichten von Leon und Schalke zu diesem Thema."

EURE MEINUNG: Werden sich die Parteien noch außergerichtlich einigen?

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