thumbnail Hallo,

Roman Weidenfeller: "Lasse mich im Finale gern anschießen"

Der Dortmunder Torhüter will seine Karriere mit dem Champions-League-Titel krönen. Gegen den FC Bayern sieht er sich und seine Kollegen nicht in der Rolle des klassischen Underdogs

Dortmund. Borussia Dortmunds Torhüter Roman Weidenfeller will seine Karriere mit dem Champions-League-Titel krönen. Gegen den FC Bayern München sieht er sich und seine Kollegen nicht in der Rolle des klassischen Underdogs. So vertraut der 32-Jährige auf den psychologischen Vorteil, bereits ein Finale gegen die Münchner gewonnen zu haben.

Bei den Buchmachern gilt Bayern München als großer Favorit für das Champions-League-Finale am 25. Mai im Londoner Wembley-Stadion gegen Borussia Dortmund. Der BVB-Torwart möchte sich allerdings nicht so leicht in die Rolle des Außenseiters drängen lassen.

BVB-Keeper verweist auf gute Bilanz gegen Bayern

Zwar räumte er im Interview mit der Bild ein, dass Bayern München "eine perfekte Saison" spielt: Man brauche "einen optimalen Tag", um sie zu schlagen. Zugleich verwies der 32-Jährige aber auf die gute Bilanz des BVB gegen die Münchner: "Wir haben Bayern schon zuletzt in einem Finale geschlagen. An den Pokal-Sieg in Berlin 2012 haben wir noch sehr gute Erinnerungen."

Hinzu komme, dass die Schwarz-Gelben "seit Jahren kein Liga-Spiel gegen München verloren" hätten. Der letzte Bayern-Sieg in der Bundesliga gegen den BVB datiert vom 13. Februar 2010. Ein weiterer Vorteil für Dortmund sei, dass die Mannschaft "schon jetzt Großes geleistet" habe, während die Münchner das dritte Endspiel binnen vier Jahren verlieren könnten.

Die gespannte Atmosphäre beim 1:1 in der Liga am Samstag ist für ihn nur ein Vorgeschmack auf das Finale. "Es wird sicher noch hitziger", kündigt er an. "Es steht schließlich mehr auf dem Spiel. Das wollen die Fans auch sehen. Emotionen gehören einfach dazu."

Weidenfeller nimmt Robben-Attacke mit Humor

Die Spitze von Bayern-Star Arjen Robben, wonach er im Halbfinalrückspiel bei Real Madrid einige Male angeschossen worden sei, konterte Weidenfeller gelassen: "Ich lasse mich auch im Finale gerne so oft anschießen, wenn es dazu führt, dass wir den Pott holen."

Roman Weidenfeller spielt seit 2002 für den BVB. 2005 stand der Klub kurz vor der Pleite, ehe sich unter Trainer Jürgen Klopp seit 2008 zwei Meisterschaften und ein Pokalsieg einstellten. Weidenfeller bestritt in dieser Zeit 343 Pflichtspiele für die Dortmunder.

EURE MEINUNG: Wer hat die besseren Chancen auf den Champions-League-Titel?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig