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Hamburgs Rafael van der Vaart: „Wir waren keine Penner“

Der Kapitän der Hamburger erzielte beim 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf selbst beide Treffer und lobte anschließend seine Mannschaft. Nur die letzten 40 Minuten gefielen ihm nicht.

Hamburg. Am 30. Spieltag der Bundesliga besiegte der Hamburger SV Fortuna Düsseldorf knapp mit 2:1, ein Ergebnis, das den Akteuren der Gastgeber zwar Freude bereitete, aber auch Anlass zur Selbstkritik gab.

Der verletzte Markus Berg glaubte schon vor der Partie an seine Kollegen und betonte gegenüber Sky deren „Selbstvertrauen“, wusste aber auch, dass es „kein leichtes Spiel“ werden würde. So kam es dann auch.

„60 Minuten gut gespielt“

Nach der Partie freute sich Doppeltorschütze Rafael Van der Vaart über den knappen Sieg, seine zwei Tore und widersprach der „Penner“-Kritik seines Trainers. „Wir waren wach, keine Penner, haben die ersten 60 Minuten sehr gut gespielt. Aber dann gab es auch wieder einige Fehler und Ballverluste, die uns so einfach nicht passieren dürfen“, so der Niederländer im Interview mit der Hamburger Morgenpost. Trainer Thorsten Fink sagte noch vor Anpfiff bei Sky, er habe die Mannschaft damit nur „wachrütteln“ wollen.

Van der Vaart weiter: „In der Tabelle wird es immer enger. Es ist schön, wenn man zum Ende der Saison noch so viel Druck hat. Alles ist für uns noch möglich.“

Auch Dennis Diekmeier war nach dem 2:1 erleichtert. „Das tut richtig gut. In der ersten Halbzeit hatten wird das Spiel voll im Griff. Am Ende mussten wir noch zittern, weil wir einfach zu viele Standards gegen uns zugelassen haben. Dieser Sieg war enorm wichtig.“

Janssen und Aogo üben Selbstkritik

Auch Marcell Jansen lobte die erste Hälfte des HSV, ergänzte aber: „Teilweise haben wir dann aber auch leider wieder unser altes Gesicht gezeigt. Es gab Ballverluste, die uns nicht passieren dürfen. Normalerweise wird so etwas vom Gegner bestraft. Spielerisch bessere Mannschaften wie zum Beispiel nächste Woche Schalke werden das ausnutzen.“

Noch selbstkritischer klang da Dennis Aogo, der sich selbst eine Mitschuld am Gegentor gab: „Jeder wünscht sich mal ein Spiel, das man entspannt zu Ende bringen kann. Das ist uns leider nicht gelungen. Beim Gegentor hab ich gepennt. Der Sieg ist aber auf jeden Fall verdient.“

Gepennt? Thorsten Fink dürfte sich irgendwie doch bestätigt fühlen...

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