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Der kroatische Nationalspieler ist begeistert von seiner neuen sportlichen Heimat und sieht seinen Wechsel als einen "Schritt nach vorne".

EXKLUSIV
Von Hrvoje Tironi

Florenz. Im Trubel um die Ankunft von Ex-Nationalspieler Lewis Holtby beim Hamburger SV ging der Abschied von Milan Badelj kurz zuvor leicht unter. Der kroatische Nationalspieler musste weichen, um die nötigen finanziellen Mittel und einen Platz im Kader für Holtby freizumachen - für Badelj überwiegt aber die Freude über die neue Aufgabe beim Serie-A -Klub AC Florenz .

"Ich bin glücklich. Für Florenz zu spielen ist eine tolle Herausforderung und ein Schritt nach vorne", betont der 25-Jährige im Interview mit Goal . "Der HSV ist trotz der aktuellen Krise ein toller Klub", erklärt der Mittelfeldspieler weiter, stellt aber klar: "Ich bin sicher, dass ich zu einem besseren Verein gewechselt bin."

Am Sonntag wurde der Wechsel des kroatischen Nationalspielers als perfekt vermeldet. In wenigen Tagen wird Badelj zur Mannschaft stoßen. "Ich habe mit Montella am Telefon gesprochen", berichtet der 25-Jährige von einem Gespräch mit Florenz' Trainer Vincenzo Montella: "Er sagte, dass er sich über meinen Wechsel freut und damit rechnet, dass ich am Donnerstag ins Training einsteige und am Freitag ein Freundschaftsspiel absolviere."

"Haben ein brutal starkes Team"

In der Toskana kommt auf den Mittelfeldstrategen ein harter Kampf um die Plätze im Mittelfeld der Fiorentina zu. "Wir haben ein brutal starkes Team! Es gibt viele Einzelspieler mit großer Qualität, die den Unterschied machen können", sieht Badelj jedoch Vorteile in der großen Breite des Kaders.

Der neunmalige Nationalspieler weiß aber: "Der Konkurrenzkampf ist extrem, vor allem im Mittelfeld mit Borja, Pizarro, Aquilani, Fernandez, Ilicic und Kurtic." Die Erwartungen des 25-Jährigen sind dementsprechend vorsichtig formuliert: "Mein Ziel ist es, ein wichtiger Teil der Mannschaft zu werden."

Vor seinem Wechsel nach Florenz absolvierte Badelj in zwei Jahren für den HSV 62 Bundesliga-Spiele und erzielte zwei Tore. Vor zwei Jahren hatten die Hanseaten den Mittelfeldspieler für rund vier Millionen Euro von Dinamo Zagreb verpflichtet.

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