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Die Portugiesen wollen ihr Mittelfeld-Juwel nicht für den von Arsenal gebotenen Preis abgeben. Ein Investor, der Teile der Transferrechte hält macht die Verhandlungen schwierig...

Lissabon. Sporting Lissabon ist als Ausbildungsverein bekannt. Seit vielen Jahren verdienen die Portugiesen ihr Geld damit, Spieler bei entsprechenden Angeboten an die großen Vereine Europas zu verkaufen. Allerdings sind sie nicht berühmt dafür, das zu günstigen Preisen zu tun. Diese Erfahrung macht nun auch der FC Arsenal, dessen 25-Millionen-Euro-Gebot für William Carvalho abgelehnt wurde.

Sporting schätzt den Wert des 22-jährigen Mittelfeldspielers nach Goal-Informationen auf 35 Millionen Euro. Hinzu kommt mit der Banco Espirito Santo ein Investor, der 40 Prozent der Transferrechte an Carvalho halten soll. Das macht die Verhandlungen für Arsenal-Coach Arsene Wenger schwieriger und vor allem noch teurer.

Zentrale soll gestärkt werden

Obwohl vermutet wird, dass Arsenal ein weiteres, verbessertes Angebot unterbreiten wird, ist eine schnelle Einigung nicht wahrscheinlich. Wenger möchte in dieser Transferperiode noch seine Zentrale verstärken. Neben Carvalho, der im defensiven Mittelfeld eingeplant ist, soll auch noch der Grieche Kostas Manolas für die Innenverteidigung kommen. Dessen Wechsel für zehn Millionen Euro von Olympiakos Piräus scheint bald über die Bühne zu gehen.

Allerdings kommt die unsichere finanzielle Lage bei den Gunners hinzu. Nach dem 0:0 im Hinspiel der Champions League Qualifikation gegen Besiktas ist eine Teilnahme an der Gruppenphase alles andere als sicher. In dem Fall handelt es sich um garantierte Einnahmen von etwa 30 Millionen Euro. Geld, das Arsene Wenger am Ende die Entscheidung über eine Carvalho-Verpflichtung abnehmen könnte.

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