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Der Neuzugang von Leverkusen sprach nach seinem ersten Spiel über die Entscheidung, zur Werkself zu wechseln und die Unterschiede zum brasilianischen Fußball.

EXKLUSIV
Von Michael Bauer

Mainz. Bayer Leverkusens Neuzugang Wendell stand im DFB-Pokal als Linksverteidiger in der Startelf. Nach der Partie stand er Goal Rede und Antwort, warum er sich für einen Wechsel nach Deutschland entschieden hat.

Bereits im vergangenen Winter war der Wechsel zu Bayer Leverkusen fix. Die Werkself ließ sich die Dienste des brasilianischen Talents rund sechs Millionen Euro kosten. Viele europäische Klubs hatten Interesse an Wendell, doch der 21-Jährige entschied sich für die Bundesliga.

Am kommenden Dienstag kämpft Leverkusen um den Einzug in die Königsklasse, doch Europas wichtigster Vereinswettbewerb habe nicht den Ausschlag pro Bayer gegeben: "Die Champions League war kein Grund, mich für Bayer zu entscheiden. Ich habe mich für Leverkusen entschieden, weil es einer der größten Klubs in Europa ist."

In Jorginhos Fußstapfen?

"Hier haben schon viele Brasilianer ihre Karriere begonnen", so Wendell exklusiv gegenüber Goal. Dabei soll Ze Roberto den Verantwortlichen eine Verpflichtung seines Landsmannes sogar empfohlen haben. Mit Jorginho, Lucio oder Juan hat er prominente Vorbilder, die ihre internationale Laufbahn in Leverkusen begonnen haben.

Doch die Umstellung für den Linksfuß auf den deutschen Fußball sei nicht einfach gewesen, wie er betont: "Es gibt viele Unterschiede. Der Fußball in Deutschland ist viel schneller. Beide Teams versuchen, 90 Minuten lang Tore zu schießen. In Brasilien werden die Teams aber schnell müde."

"Das ist hier gar nicht möglich, denn man trainiert hier anders und ist besser vorbereitet", so Wendell weiter.

Hoffen auf weitere Einsätze

Zum Auftakt gab es einen 6:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen Verbandsligist Waldalgesheim. Dort stand Wendell gleich in der Startelf: "Mein erstes Spiel war natürlich sehr wichtig. Ich glaube, der Sieg war sehr wichtig."

"Wir haben viel dafür trainiert und gearbeitet. So müssen wir weitermachen. Ich hoffe, dass ich auch weiterhin die Chance bekomme zu spielen", so der 21-Jährige erwartungsvoll.

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