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Lothar Matuschak, der frühere Torwarttrainer von Manuel Neuer freut sich über dessen Aufnahme in die Goal 50. Für ihn ist das aber keine Überraschung.

EXKLUSIV
Von Hassan Talib Haji

Gelsenkirchen. Lothar Matuschak musste um Manuel Neuer kämpfen. In jungen Jahren war der jetzige Ausnahmetorwart zu klein und zu schmächtig. Schalke 04 hätte den mittlerweile 28-Jährigen fast abgegeben, wenn Matuschak nicht in ihm etwas Besonderes gesehen hätte. Er legte sein Veto ein, somit blieb Neuer bei den Königsblauen. Die weitere Entwicklung ist bekannt.

Nun wurde Neuer in die Goal 50 gewählt. Eine globale Wahl der internationalen Redaktionen von Goal. Der Keeper des FC Bayern landete auf Rang 22. Dass Neuer weltweit so im Fokus steht, ist seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten geschuldet.

Matuschak: "Er ist das absolute Komplettpaket"

"Manuel hat sich schon in jungen Jahren um weit mehr gekümmert, als nur darum, Bälle zu halten. Er hat für das Torwartspiel eine neue Ebene geschaffen, weil er nicht nur Torwart ist, sondern erster Aufbauspieler", schwärmte Lothar Matuschak im Gespräch mit Goal.

Der aktuelle Welttorhüter und Weltmeister verkörpere einfach alles, was diese Position verlange. Matuschak ergänzte: "Hinzu kommen seine außergewöhnlichen Fähigkeiten auf der Linie und die Strafraumbeherrschung. Er ist das absolute Komplettpaket. Mich freut es sehr, dass seine Leistungen gewürdigt werden."

Matuschak ist auf Schalke dafür bekannt, mehrere Torhüter zu Bundesliga-Spielern ausgebildet zu haben. Unter seiner Leitung schafften es Mo Amsif, Christofer Heimeroth, Christian Wetklo und die aktuelle Nummer eins der Schalker, Ralf Fährmann, in Deutschlands höchste Spielklasse.

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