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Die Berliner sind bereit, von ihrer ursprünglichen Forderung runterzugehen. Im Gegenzug verbessert Sportchef Oliver Kreuzer das Angebot des Hamburger SV.

Hamburg. Geht nun doch alles ganz schnell? Wie Goal in Erfahrung bringen konnte, zeichnet sich eine Annäherung in den Verhandlungen um Pierre-Michel Lasogga zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV ab. Die Berliner haben ursprünglich eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro aufgerufen, der HSV bot bislang nur knapp die Hälfte.

Nun sei Hertha-Manager Michael Preetz bereit, deutlich von seinen Forderungen runterzugehen. Im Gegenzug haben die Hamburger ihr Angebot aufgebessert. Beide Klubs sollen sich auf knapp acht Millionen Euro Ablöse geeinigt haben. Nach Goal -Informationen ist der Deal aber noch nicht fix, der Aufsichtsrat des HSV muss noch zustimmen. 

Gegenüber der Berliner Morgenpost erklärte Oliver Kreuzer: "Wir sind auf einem gutem Weg. Wir haben nachgebessert, Hertha ist etwas runtergegangen." Am Montagabend ruhten die Gespräche. "Aber es ist möglich, dass wir heute Vormittag oder Mittag Vollzug melden können", so Kreuzer weiter.

Keine Verrechnung mit Skjelbred

Damit liegen beide Klubs in ihren Vorstellungen nur noch zwei bis drei Millionen Euro auseinander. Eine Verrechung mit dem Transfer von Per Ciljan Skjelbred lehnte Hertha indes ab. Beide Spieler seien separat zu betrachten, Zahlen sind jedoch bislang nicht ausgetauscht worden. Der Norweger hatte seinen Wunsch auf eine frühzeitige Klärung geäußert, um rechtzeitig beim Trainingsauftakt in Berlin dabei zu sein. Doch daraus wird nichts: Sowohl Skjelbred als auch Lasogga werden noch nicht bei ihrem Wunschverein trainieren dürfen.

Um die Mannschaft für die kommende Saison zu verstärken, brauchen die Rothosen dringend frisches Geld. Mit Klaus-Michael Kühne konnte bisweilen kein Agreement über eine neue Finanzspritze getroffen werden. Sein Vertrauter Karl Gernandt, der den Vorsitz im neuen Aufsichtsrat in spätestens zwei Wochen übernimmt, soll in den kommenden Tagen die Gespräche zwischen Kühne und dem HSV vorantreiben. Die Rede ist von einem Darlehen in Höhe von 15 bis 20 Millionen Euro.

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