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Der Innenverteidiger hat seit seinem Kreuzbandriss nicht mehr zu alter Stärke gefunden. Schalke plant dennoch mit ihm, trotz Gerüchte, ihn abgeben zu wollen.

EXKLUSIV
Von Hassan Talib Haji

Gelsenkirchen. Er ist bekannt für seinen Willen, den großen Kampfgeist, seine Stärke und den Glauben an sich selbst. Die Rede ist von Kyriakos Papadopoulos, dem Koloss vom FC Schalke 04.

Doch nach seiner schweren Verletzung Ende November 2012 wirkte er wie ausgewechselt. Es soll angeblich Überlegungen gegeben haben, ihn in sein Heimatland zu verleihen. Stand jetzt ist da nach Goal-Informationen definitiv nichts dran, wenngleich sein Heimatverein Olympiakos Piräus Interesse an einem Leihgeschäft zeigt.

"Kyriakos denkt nicht an eine Ausleihe oder daran, den Verein zu verlassen", stellt sein Berater Roger Wittmann im Gespräch mit Goal klar. Ganz im Gegenteil, der Grieche "arbeitet an sich und wird die Vorbereitung auf die neue Saison ganz normal bei Schalke angehen."

Suche nach alter Stärke

Der griechische Nationalspieler hat seit eineinhalb Jahren Probleme mit seinem linken Knie. Seitdem ist er nicht mehr derselbe. Er war bekannt für sein kraftraubendes Spiel und beinharte Duelle, nun führt er den wichtigsten Zweikampf seiner noch jungen Laufbahn – er will zurück ins Team. Das wird allerdings schwierig, denn der Revierklub hat im Abwehrzentrum viele Optionen.

Der Vertrag des Griechen läuft noch bis 2016. An Ex-Spieler Christian Pander, der ebenfalls lange mit seinem Knie zu kämpfen hatte, hielt Schalke jahrelang fest und vertraute auf dessen Comeback. Bis dieser zu Hannover 96 wechselte, weil man ihm eine Rückkehr zu alter Form und Klasse auf Schalke nicht zutraute.

Ob Kyriakos Papadopoulos ebenfalls früher oder später das Vertrauen der Verantwortlichen verliert, bleibt abzuwarten. Das einzig Positive: Auch Ralf Fährmann galt lange nach seiner schweren Knieverletzung als abgeschrieben. Seine großartige Wiederauferstehung aus der letzten Saison hat wohl jeder noch vor Augen.

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