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Kommt er nun zu S04 oder nicht? Die Personalie um Fortunas Torwart ist etwas konfus. Sein Berater teilt nun mit, dass dieser sich noch gar nicht entschieden hat.

Exklusiv
Von Hassan Talib Haji

Düsseldorf/Gelsenkirchen. Wie ein Kaugummi zieht sich die endgültige Aufklärung um die sportliche Zukunft von Fabian Giefer hin. Der Vertrag des Torhüters von Zweitligist Fortuna Düsseldorf läuft im Sommer aus, demnach wäre er für den FC Schalke 04 ablösefrei zu haben. Während eine Verlängerung bei den Rheinländern ausgeschlossen ist, wird offiziell allerdings noch nicht verkündet, wohin sein Weg führt.

Dabei spekulieren einige Medien seit geraumer Zeit, dass ein perfekter und bereits unterschriebener Vertrag bei den Königsblauen vorliegt. "Es gibt Stand jetzt nichts Neues zu vermelden, das Thema kursiert ja mittlerweile schon monatelang", teilte Berater Steffen Asal Goal mit. Nicht nur er dementiert den Transfer, auch Schalke-Manager Horst Heldt tat dies gegenüber Goal und verneinte "klar und deutlich".

Dass sich der Ruhrpottklub von Ersatz-Keeper Timo Hildebrand, dessen Vertrag ebenfalls mit Saisonende ausläuft, trennen wird, ist seitens der sportlichen Führung längst kommuniziert worden. Auf der Suche nach einem neuen und starken Schlussmann kommt allerdings erschwerend hinzu, dass Ralf Fährmann mit der aktuellen Leistung unangefochtene Nummer eins bei Jens Keller ist.

Fährmann die klare Nummer eins

Ein neuer Mann würde somit nicht in den direkten Konkurrenzkampf treten, sondern müsste sich zunächst mit der Rolle auf der Bank begnügen, da Fährmann einen gewissen Status genießt und große Vorteile hätte. Hängt der Wechsel von Giefer vielleicht deshalb in der Luft? S04 schielt jedenfalls trotzdem auf den 23-Jährigen.

"Das Interesse ist da, allerdings muss die endgültige Entscheidung von Fabian getroffen werden. Das ist bis jetzt noch nicht passiert. Dass die Geschichte relativ weit ist, ist wohl allen klar", so Asal weiter. Der Berater machte erneut deutlich: "Perfekt ist allerdings gar nichts. Ich wundere mich dann leider auch oft, wie früh irgendwer etwas vermelden möchte."

Das letzte Wort in diesem Verwirrspiel ist noch nicht gesprochen. Der Transfer von Giefer könnte somit auf der Zielgeraden scheitern. Der 1,96 Meter Hüne will schließlich nicht auf der Schalker Bank schmoren, sondern bei einem neuen Verein als Stammtorhüter den nächsten Schritt in seiner jungen Karriere machen. Auf Schalke ist dies nun seit Fährmanns Rückkehr unklar.

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