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1,2 Millionen Euro: Arsene Wenger lehnte Gehaltserhöhung ab

Arsene Wenger wird für zwei weitere Jahre bei den Gunners bleiben. Allerdings zu gleich Konditionen, denn eine Aufbesserung seiner Bezüge lehnte der Franzose ab.

EXKLUSIV
Von Wayne Veysey

Arsene Wenger hat nach Goal-Informationen eine Gehaltserhöhung von einer Milionen Pfund (etwa 1,2 Millionen Euro) abgelehnt, ehe er sich mit dem FC Arsenal auf eine Verlängerung seines Vertrags verständigte. Beide Partien einigten sich bereits im vergangenen Oktober auf die Fortsetzung ihrerer Zusammenarbeit. Es fehlt nur noch der formelle Akt der Unterschrift.

Wenger wird auch künftig 7,5 Millionen Pfund (acht Millionen Euro) verdienen. Eben dieses Jahressalär streicht er auch im Moment ein. Dabei hatten die Bosse der Gunners ihrem französischen Coach gar eine Erhöhung seines Gehalts auf 8,5 Millionen Pfund (10,1 Millionen Euro) plus Boni angeboten. Wenger, der nach Jose Mourinho der zweitbestbezahlte Manager der Premier League ist, hielt das jedoch für nicht nötig.

Dank einer ganzen Reihe von leistungs- und erfolgsorientieren Prämien kann sich Wengers Verdienst noch weiter in die Höhe schrauben. Er bleibt in jedem Fall mit seinem Wochengehalt in Höhe von 145.000 Pfund (173.000 Euro) der Topverdiener beim aktuellen Tabellendritten der Premier League. Es folgt der deutsche Nationalspieler Mesut Özil, der pro Woche 130.000 Pfund (155.00 Euro) kassiert.

20 Jahre lang ein Gunner

Wenger wird am Samstag beim Gipfel gegen den FC Chelsea sein 1.000. Spiel als Trainer Arsenals absolvieren. Wenn sein neuer Vertrag ausläuft, wird er 20 Jahre lang die Geschicke des Traditionsklubs aus Nordlondon geleitet haben. Dann ist er 66 Jahre alt.

Goal hatte bereits im vergangenen Oktober die Eingung zwischen Arsenals Verantwortlichen, Wenger und dessen Trainerstab vermeldet. Auch Wengers Assistenten werden bis 2016 an den Klub gebunden.

Wenger genießt nach wie vor das volle Vertrauen des amerikanischen Besitzers Stan Kroenke und des Vorstands. Auch als es im vergangenen Jahr nicht rund lief und viele Fans unzufrieden mit ihrem langjährigen Trainer waren, gab es bei den Bossen keine Zweifel am Coach. In dieser Saison läuft es für die Gunners deutlich besser. Sie sind nach wie vor ein Titelkandidat in der Liga. Im FA Cup gelten sie als Favoriten und haben daher gute Karten, ihre Durstrecke von neun Jahren ohne Titel zu gewinnen.

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