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Valencias Routinier Seydou Keita peilt mit Los Che in der Europa League den großen Wurf an. Außenseiter Ludogorets will er jedenfalls nicht auf die leichte Schulter nehmen.

EXKLUSIV
Von Adrian Boullosa

Mit dem FC Valencia zählt Seydou Keita zu den aussichtsreichen Kandidaten auf den Gewinn dieser Ausgabe der Europa League. Der spanische Traditionsverein trifft in der Runde der letzten 16 auf den krassen Außenseiter Ludogorets Razgrad aus Bulgarien.

Goal sprach mit Keita und der erfahrene Allrounder aus Mali gab seine Einschätzung zum Kreis der Favoriten zum Besten: "Es sind noch sehr starke Team wie Juventus im Rennen. In einem Pokalwettbewerb wie diesem ist es immer ein großer Unterschied zum Alltag in der Liga. Alles entscheidet sich in zwei Spielen und jeder kann gewinnen. Wir müssen uns nun auf unser nächstes Spiel fokussieren und uns einen Vorteil für das Rückspiel daheim erarbeiten."

Der Lazio-Schreck wartet

Allerdings sollten Los Che gewarnt sein, denn in der Zwischenrunde warf Ludogorets völlig überraschend Lazio Rom aus dem Wettbewerb. "Wir müssen vorsichtig sein. Wir wissen, dass sie Lazio besiegt haben und das war sicher keine leichte Aufgabe. Körperlich und mental müssen wir gut vorbereitet sein. Nochmal: Sie haben gegen Lazio gewonnen und verfügen über Qualität", schilderte der 34-Jährige.

Für Valencia lief es in dieser Saison nicht immer nach Wunsch. So löste zum Beispiel Juan Antonio Pizzi zur Saisonhalbzeit Miroslav Djukic ab. Keita, der seine erfolgreichste Zeit im Dress des FC Barcelona erlebt hat, sieht seitdem einen Aufwärtstrend: "Bei uns läuft es jetzt gut. Es ist wahr, dass wir mies in die Saison gestartet sind. Wichtig ist aber allein die Zukunft. Wir müssen nachlegen, den Kopf oben behalten und hart arbeiten. Dann kommen auch die positiven Resultate."

Wegen der Familie zurück in Europa

"Mich persönlich hat der Wechsel nicht beeinflusst. Möglicherweise war das aber bei anderen Spielern der Fall. Am Ende des Tages zählt allein, dass man gut spielt und Spiele gewinnt", so Keita weiter.

Er spielt erst seit kurzer Zeit wieder in La Liga. Nach einem kurzen Intermezzo beim chinesischen Klub Dalian Aerbin kehrte er im Januar nach Spanien zurück. "Ich habe in China gute Erfahrungen gemacht", erklärte Keita, der wegen seiner Familie wieder nach Europa kam. "Es war schwierig, wieder zurück nach Europa zu gehen. Der Präsident wollte mich unbedingt behalten. Aber es ist wichtig bei seiner Familie zu sein. Ich trainierte und spielte dort, aber meine Familie wollte nicht umziehen. Es war schwierig für sie. Also entschied ich micht zur Rückkehr und dazu, in Europa nochmal auf einem hohen Niveau Fußball zu spielen. Denn ich liebe den Fußball."

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