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Arsenal hat zweimal Scouts nach Madrid geschickt, um Atleticos Stürmer Diego Costa zu beobachten. Verpflichten möchte man ihn aber nicht.

EXKLUSIV
Von Wayne Veysey

Der FC Arsenal hat die Bemühungen um Atleticos Stürmer Diego Costa eingestellt. Arsene Wenger ist gemeinsam mit seinem Trainer- und Scoutingstab zu dieser Entscheidung gekommen, nachdem man die entsprechenden Sichtungs-Berichte analysiert hat.

Chef-Scout Steve Rowley hatte sein Team beauftragt, den Stürmer zweimal im Dezember, in der Copa del Rey und im Spiel gegen Levante, vor Ort zu beobachten. Eine darauffolgende Analyse ergab, dass die Gunners nicht bereit sind, die von Atletico geforderten 35 Millionen Euro zu zahlen. Man zweifelt daran, ob der Brasilianer beweglich genug ist und in Arsenals Spielsystem passt.

Arsenals Entscheidung könnte Chelsea in die Karten spielen

Costa spielt bislang eine überragende Saison: Der Angreifer hat insgesamt 26 Tore in 34 Spielen für das Team von Diego Simeone erzielt. Damit hat er einen maßgeblichen Anteil daran, dass Atletico in der Primera Division neben Barcelona und Real Madrid um die Meisterschaft kämpft.

Dennoch sieht Arsenal von einem konkreten Versuch ab, ihn zu verpflichten, was dem Liga-Rivalen Chelsea in die Karten spielen könnte. Arsenals Hauptziel wird es aber weiterhin sein, im Sommer einen Top-Stürmer zu holen, nachdem Schalkes Julian Draxler und Lazios Miroslav Klose im Januar nicht verpflichtet werden konnten.

Diego Costa hat den Abgang von Radamel Falcao kompensieren können und Atletico zu vielen wichtigen Siegen verholfen. Es wird spannend zu beobachten sein, ob der Stürmer auch in der kommenden Spielzeit im Vicente Calderon auflaufen wird, wo er wohl nicht zu den Top-Verdienern zählt.

EURE MEINUNG: Wäre Costa nicht der richtige Stürmer für Arsenal?

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