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Die Blues gehen aufs Ganze und sind gewillt, rund 36 Millionen Euro für Rooney zu bezahlen. Der amtierende Premier League-Champion lehnte das Angebot aber ohne zu zögern ab.

EXKLUSIV
Von Wayne Veysey

London.
Manchester United hat nach exklusiven Goal-Informationen eine neue Chelsea-Offerte für Wayne Rooney abgelehnt.

Es ist in diesem Monat bereits der zweite Versuch der Londoner, Englands Glücksbringer unter Vertrag zu nehmen, aber der englische Meister lehnte ohne zu zögern ab.

Nach Uniteds verstärktem Interesse, Juan Mata für 48 Millionen Euro von der Stamford Bridge loszueisen, wagt auch Chelsea einen neuen Schritt in der Causa Rooney.

Goal hat mitbekommen, dass der Europa-League-Sieger den Verantwortlichen von United angeboten hat, im jetzigen Transferfenster 36 Millionen Euro für Rooney zu bezahlen.

Chelseas Buhlen um Rooney geht weiter

Jose Mourinhos Verein legte letzten Sommer bereits zwei Angebote für Rooney vor, nachdem dieser erklärte, an die Stamford Bridge wechseln zu wollen. Die zweite Offerte wurde auf rund 30 Millionen Euro geschätzt.

Chelseas erneuter Anlauf ist das jüngste Kapitel im langandauernden Bemühen um Englands Nationalstürmer. Die Annäherung soll vor dem 3:1-Sieg über Manchester United am Sonntag stattgefunden haben. In dieser Partie erzielte Samuel Eto’o drei Tore.

Insgeheim besteht United hartnäckig darauf, Rooney in diesem Monat weder an Chelsea, die als Rivalen für die Champions-League-Plätze gesehen werden, noch an einen anderen Klub zu verkaufen.

Vertragsverlängerung wohl keine Option

Der Verein wird sich aber schwertun, einen Spieler zu halten, der bisher alle Anfragen, seinen in 18 Monaten auslaufenden Vertrag beim englischen Meister zu verlängern, abgelehnt hat. Momentan verdient Rooney rund 300.000 Euro pro Woche.

Der Stürmer war für Manchester United einer der wenigen Lichtblicke in einer desaströsen Saison. Es scheint so, als könne er sich für eine neue Herausforderung bei einem etablierten Champions-League-Verein begeistern, bei dem sein Stellenwert als wichtigster Mittelstürmer unumstritten wäre.

Rooneys Ernüchterung nach gelegentlichen Positionswechseln durch Sir Alex Ferguson in der vergangenen Saison wurde nur teilweise korrigiert, da ihn auch David Moyes regelmäßig auf der Position des Spielmachers auflaufen ließ.

Ungewisse Zukunft

Seit Oktober hat er nicht mehr öffentlich über seine Zukunft gesprochen und auch damals machte Rooney nur wenig den Eindruck, einen neuen Vertrag bei Manchester United zu unterschreiben.

Als er direkt gefragt wurde, ob er bei United bleibe, antwortete Rooney: "Sie können sehen, dass ich spiele und mit meinem Spiel glücklich bin. Ich werde mit dem Verein weitere Gespräche führen und wir werden sehen, was danach passiert."

Privat hat Rooney seinem Arbeitgeber keine Zusagen gemacht. In der Führungsriege Uniteds verbreitet sich das Gefühl, dass sein Berater Paul Stretford diese Ungewissheit ausnutzt, um einen Transfer zu forcieren.

Nicht nur Chelsea hat Interesse

Zusätzlich zum starken Interesse von Chelsea sollen auch der FC Arsenal, Paris Saint-Germain und Real Madrid die Situation von Rooney aufmerksam verfolgen.

United würde es bevorzugen, Rooney eher ins Ausland zu verkaufen als an einen englischen Klub, aber es scheint, als wolle der Spieler in der Premier League bleiben. Chelsea soll das bevorzugte Ziel sein.

Der immer wahrscheinlicher werdende Verkauf von Mata an United in diesem Monat würde für Chelsea einen finanziellen Freiraum schaffen, um Rooney zu verpflichten, ohne das Financial Fairplay der UEFA zu verletzen.

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