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Im südafrikanischen Trainingslager sprach Rani Khedira mit Goal über seine Eindrücke von Kapstadt, erste Bundesliga-Erfahrungen und Vorsätze für die Rückrunde.

EXKLUSIV
Von Shifaan Ryklief

Südafrika dürfte der Familie Khedira in guter Erinnerung sein: Hier ging bei der Weltmeisterschaft 2010 der Stern Sami Khediras auf. Nach dem Kontinentalturnier wechselte der momentan am Kreuzband verletzte Mittelfeldspieler vom VfB Stuttgart zu Real Madrid. Damals war auch Rani Khedira das erste mal im Lande Nelson Mandelas.

Dreieinhalb Jahre später ist der kleine Bruder von Sami Khedira zurück am Horn von Akfrika: In Südafrika bestritt  der 19-Jährige das Trainingslager mit dem VfB, das am Ende auch kulturell einiges zu bieten hatte. Der Abschlussausflug führte die Brustringer auf den Tafelberg, zudem standen ein Besuch auf Robben Island sowie ein Training in einer Township auf dem Programm. Nicht nur Trainer Thomas Schneider schwärmte danach ("Das war hier in Kapstadt das Schönste, was ich bislang an Landschaft gesehen habe.")

"Eine tolle Erfahrung"

Rani Khedira |2013/14
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Auch Rani Khedira war von Land und Leuten angetan: "Die Menschen von Kapstadt haben mich sehr beeindruckt", sagte er exklusiv gegenüber Goal. Vor allem von der Herzlichkeit des WM-Gastgebers von 2010 zeigte er sich beeindruckt: "Wir haben einige Townships besucht und wurden sehr warm empfangen. Die Menschen sind sehr lebensfreudig und lachen immer. Eine tolle Erfahrung."

Zuvor wurden natürlich auch sportliche Akzente gesetzt: Im südafrikanischen Trainingslager bestritt der VfB einige Tests. Nach zwei Siegen gegen Vasco da Gama (5:0) und den holländischen PSC Zwolle (4:1) verloren die Schwaben den abschließenden Test-Kick gegen Ajax Cape Town mit 1:2.

Gegen Zwolle und Kapstadt wurde der VfB-Youngster, der zu Beginn des Aufenthalts wegen einer Knöchelverletzung kürzer treten musste, je auf der Doppelsechs eingewechselt, mal für Leitner (62.), mal für Gentner (46.).

Eine Rolle, die er auch schon in der Bundesliga ausgefüllt hat: Beim 6:1-Kantersieg über Hoffenheim Anfang September kam 'Khedira Junior' zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz für die Schwaben. Drei Monate später stand er dann gegen Hannover 96 zum ersten Mal in der Startelf und kam wie sein Bruder im defensiven Mittelfeld zum Einsatz.

"Du musst schneller denken"

"Das Spiel in der ersten Mannschaft ist sehr viel schneller als in der zweiten. Es ist aggressiver, du musst schneller denken und in einer Top-Verfassung sein", erzählt Khedira über den Unterschied zwischen der 3. und der Bundesliga.

Wie bei seinem Bruder besteht auch bei Rani, ebenfalls ein gebürtiger Stuttgarter, eine besondere Beziehung zum VfB - und so hofft er in Zukunft eine ähnlich wichtige Rolle zu spielen wie einst Sami: "Ich hoffe, dass die Beziehung zum VfB auch in Zukunft besteht. Wenn ich hoffentlich bald noch öfter spiele, wird alles zu seiner Zeit kommen. Ich will dem Trainer zeigen, dass ich immer eine Option bin."

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