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Weil der 25-Jährige ein Angebot zur Vertragsverlängerung ausschlug, soll er Hamburg bereits im Winter verlassen.

EXKLUSIV
Von Daniel Jovanov

Der Hamburger SV steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Wie die Norddeutschen kürzlich bekannt gaben, beläuft sich der Verlust im vergangenen Geschäftsjahr auf 9,8 Millionen Euro. Damit hat der von Carl-Edgar Jarchow geführte Verein bereits zum dritten Mal in Folge ein negatives Ergebnis erzielt. Sportchef Oliver Kreuzer soll deshalb die Personalkosten herunterfahren. Acht Spieler können gehen

Neben den mehrfach aus- und wieder einsortierten Gojko Kacar und Robert Tesche, die nicht mit ins Trainingslager nach Abu Dhabi geflogen sind, möchte der HSV auch Valmir Nafiu, Michael Mancienne, Artjoms Rudnevs, Petr Jiracek und Slobodan Rajkovic bei entsprechenden Angeboten abgeben. Nach Informationen von Goal gehört Tomas Rincon ebenfalls zu den Streichkandidaten. Wegen der gescheiterten Vertragsverlängerung wurde der Venezolaner in den vergangenen Wochen mehreren Vereinen angeboten. Rincon, der bei den Hamburgern noch einen Vertrag bis Juni 2014 besitzt, darf demnach für eine Ablöse unter einer Million Euro gehen.

Rudnevs übt sich in Geduld


Bislang ist es den Verantwortlichen in Hamburg allerdings nicht gelungen, einen der Reservisten zu verkaufen. Im vergangenen Sommer waren sogar Abfindungen nötig, um Marcus Berg (wechselte zu Panathinaikos Athen) und Paul Scharner (Karriereende) von der Payroll zu streichen. Ein ähnliches Schicksal könnte auch Artjoms Rudnevs ereilen, der trotz ansprechender Leistungen in seinem ersten Bundesligajahr aktuell keine Rolle in den Planungen von Cheftrainer Bert van Marwijk spielt.

Ein möglicher Wechsel zu Hannover 96 scheint sich derweil zerschlagen zu haben. "Ich möchte Gerüchte weder bestätigen noch dementieren. Wir wissen, dass es für Artjoms derzeit keine angenehme Situation ist. Aber er ist ein Vollprofi, stellt sich in den Dienst der Mannschaft und wird auf seine Chance hinarbeiten", erklärte sein Berater David Pantak gegenüber Goal.

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