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Der Berater des Stürmers informierte die Blues über die Verfügbarkeit seines Klienten. Nun wägen sie ihre Optionen für eine eventuelle Offerte im Sommer ab.

EXKLUSIV
Von Paul Clennam

Der FC Chelsea behält Mario Balotellis Verfügbarkeit im Auge, da sich sein schwieriges Verhältnis zum AC Mailand weiter zu verschlechtern scheint.

Balotelli ist zunehmend unglücklich im San Siro aufgrund der Horror-Hinrunde, die die Rossoneri auf dem 13. Platz und damit 27 Punkte hinter dem Serie A-Spitzenreiter Juventus Turin abgeschlossen haben.

Balotelli beklagt mangelnde Investitionen

Der ehemals für Manchester City aktive Stürmer ist bekanntlich nicht begeistert von den mangelnden Investitionen in die Mannschaft, seit er im Januar letzten Jahres für 22 Millionen Euro gewechselt war. Und das, obwohl Kaka im Sommer von Real Madrid zurückkehrt war, und Keisuke Honda und Adil Rami in diesem Winter verpflichtet wurden.

Mino Raiola, der Berater des Angreifers, hat verschiedene Klubs über die Situation seines Klienten informiert, damit diese ihre Optionen prüfen. Dabei hat Chelsea-Coach Jose Mourinho, der im Januar seine Möglichkeiten im Angriff ausweiten will, darum gebeten, stets über die Situation informiert zu bleiben.

Mourinho ist Balotelli-Fan

Die Blues waren im Sommer versessen darauf, Wayne Rooney an die Stamford Bridge zu holen, doch Manchester United blockte ab. Derweil wurde Chelsea Interesse an Neapels Gonzalo Higuain nachgesagt. Jedoch spielte Jose Mourinho die Gerüchte um eine Verpflichtung des Argentiniers herunter.

Trotz der Gerüchte um ein Zerwürfnis zwischen Mourinho und Balotelli während ihrer Zeit bei Inter, ist der Portugiese ein großer Fan des italienischen Nationalspielers geblieben.

Die Londoner werden wohl angesichts des Verlustes von 59 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr, jemanden verkaufen müssen um einen Vorstoß in Richtung Balotelli wagen zu können. Trotz Balotellis Unzufriedenheit und bösem Blut gegenüber dem Italiener vonseiten des Vorstands scheint ein Abgang im Januar eher unwahrscheinlich.

Berlusconi ist kein Fan von "Super-Mario"

Milan-Präsident Silvio Berlusconi war noch nie von Balotellis Verhalten fasziniert und würde einen Verkauf bewilligen. Eine Entscheidung, die zumindest teilweise durch die politisch heikle Siutation um das Giuseppe-Meazza-Stadion vorangetrieben wird. Desweiteren wurde auch noch Berlusconis Tochter Barbara in den Vorstand des Vereins berufen.

Adriano Galliani, der sich eigentlich als Vorstandsvorsitzender Ende November zurückziehen wollte, war für die Verpflichtung des 23-jährigen Italieners vor zwölf Monaten verantwortlich.

Milan will Mammut-Ablöse

Gallianis Macht beim AC Milan ist allerdings bei einem Rekord-Tief angelangt und die Berlusconis drängen auf einen Verkauf zu den richtigen Konditionen.

Derartige Konditionen werden in den nächsten Wochen wohl nicht zustande kommen. Balotelli ist der größte Star in den Reihen von Milan und der Klub würde für den italienischen Nationalspieler wohl eine Mammut-Transfersumme einnehmen wollen.

Warten auf die WM in Brasilien

Betrachtet man jedoch die mäßigen Auftritte in dieser Saison, ist der italienische Topklub momentan nicht in der Lage, eine Summe von über 25 bis 30 Millionen Euro für seine Dienste zu verlangen. Außerdem würde ein Verkauf für solch eine Summe einen Aufruhr unter den bereits unzufriedenen Fans verursachen.

Von daher ist der Verein darauf vorbereitet, die Weltmeisterschaft abzuwarten. Dort soll Balotelli seinen Marktwert steigern.

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