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Bremens argentinischer Außenverteidiger sprach nach der Niederlage gegen Hertha BSC mit Goal. Er ist davon überzeugt, mit dem Klub den richtigen Weg zu finden.

Berlin. Werder Bremens Talfahrt geht unaufhaltsam weiter: Auch gegen Hertha BSC konnten die Hanseaten das Ruder nicht rumreißen und kassierten die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen. Danach sprach Goal mit Santiago Garcia über die Pleite in Berlin, die Serie A und die Linksverteidiger-Position.

Herr Garcia, Wie haben Sie die Partie gegen Hertha BSC erlebt?

Santiago Garcia | Saisonbilanz
Spiele 10
Tore 1
Vorlagen 1
Gelbe Karten
6
Garcia: Wir haben in der ersten Halbzeit gut mitgespielt und hätten mindestens einen Punkt verdient. Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit etwas nachgelassen haben. Hertha nutzte seine drei Chancen etwas besser, hatte sonst allerdings auch nicht viele Gelegenheiten. Ronny beispielsweise haben wir bis auf sein Tor gut gedeckt.

Hatte sich die Mannschaft nach dem 0:7 gegen die Bayern ein bestimmtes Ziel gesetzt?

Garcia: Wir wollten vor allem mit Herz an die Sache ran gehen, ich glaube, dass haben wir gezeigt. Wir müssen jetzt so weitermachen wie im ersten Durchgang, als wir viel Druck auf den Gegner aufbauen konnten. Etwas anderes bleibt uns gar nicht übrig. Wenn wir einige Fehler abstellen können, kommen wir auch wieder auf einen guten Weg.

Sie kamen im September aus Palermo nach Bremen. Wie unterscheidet sich die Bundesliga für Sie von der Serie A?

Garcia: Sie ist vielleicht etwas offensiver ausgerichtet. In Italien ist das Spiel taktischer geprägt, zumindest ist das mein Eindruck soweit. Ich hoffe, auch weiterhin regelmäßig zu spielen, dann kann ich sie noch besser kennenlernen. Bisher gefällt mir die Bundesliga sehr gut.

Haben Sie sich denn schon gut eingelebt?

Garcia: Ich bin dabei, das dauert. Es war ein sehr großer kultureller Unterschied, aus Italien in den Norden Deutschlands zu übersiedeln. Aber Bremen gefällt mir, eine schöne, ruhige Stadt und ich lerne jeden Tag Deutsch mit meiner Freundin. Außerdem ist hier alles sehr gut organisiert und geregelt...

Bremens Linksverteidiger-Position galt viele Jahre als neuralgischer Punkt. Wie sind Sie auf der defensiven Außenbahn gelandet?

Garcia: Eigentlich habe ich als linker Mittelfeldspieler angefangen, bin wegen meiner Größe und wohl auch wegen meiner Zweikampfhärte nach hinten gerückt. Mittlerweile fühle ich mich dort heimisch.

Wie schätzen Sie Argentiniens WM-Gruppe (Bosnien-Herzegowina, Iran, Nigeria) ein?

Garcia: Eine schwere Gruppe, ich glaube, keine der drei Mannschaften ist zu unterschätzen, auch wenn Iran sicher als Außenseiter gilt. Ich traue unserer Mannschaft in Südamerika aber viel zu.

Herr Garcia, Danke für das Gespräch!

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