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Der Berater des Ex-Werderaners stellt klar: Erster Ansprechpartner bleiben die Blues. Dennoch ist ein Transfer nicht ausgeschlossen - Interessenten gibt es offenbar zuhauf.

EXKLUSIV
Von Ed Aarons

London. Viele Gerüchte ranken sich derzeit um Kevin de Bruyne. Beim FC Chelsea bekam er zuletzt wenig Spielzeit und wurde neben Atletico Madrid oder Juventus Turin auch mit einigen Bundesliga-Teams in Verbindung gebracht - darunter Borussia Dortmund und der FC Schalke 04. Zudem hatte Klaus Allofs jüngst deutlich gemacht, dass der VfL Wolfsburg sich den 22-Jährigen durchaus leisten könnte.

De Bruyne, der von den Blues in der letzten Saison an Werder Bremen ausgeliehen war, hat in London einen bis 2017 laufenden Vertrag. Allerdings stand er in der Premier League nach zwei Startelfeinsätzen zu Saisonbeginn lediglich ein weiteres Mal in der Anfangsformation und gehört beim Team von Jose Mourinho nur zur zweiten Garnitur.

Mehr Spielzeit gewünscht

Wohin also geht die Reise des Mittelfeldmannes? Vorerst will man sich mit den Verantwortlichen Chelseas austauschen, machte Berater Patrick De Koster im Gespräch mit Goal klar: "Wir werden uns in den nächsten Tagen mit dem Verein zusammensetzen und gemeinsam entscheiden, welche Lösung die beste ist."

Klar ist, dass de Bruyne mit der aktuellen Situation nicht zufrieden ist: "Natürlich ist Kevin ein Spieler, der regelmäßig spielen möchte", so De Koster, der aber auch einsieht: "Chelsea ist einer der größten Klubs der Welt, dort herrscht immer Konkurrenzkampf."


"Er hat mir gesagt, dass er jeden Tag wie der Teufel trainiert."

- Berater De Koster über de Bruyne

Dementsprechend versucht de Bruyne, sich über das Training für höhere Aufgaben zu empfehlen, wie sein Agent deutlich macht: "Er hat mir gesagt, dass er jeden Tag wie der Teufel trainiert, da ihm das wichtig ist." Ein Abschied im Winter sei zudem keinesfalls beschlossene Sache: "Er muss nicht unbedingt im Januar wechseln - wir warten erst einmal ab, wie der Verein die Situation beurteilt."

Wilmots rät zu Wechsel

De Bruynes belgischer Nationaltrainer scheint das ein wenig anders zu sehen: Marc Wilmots hatte seinem Spieler jüngst einen Abschied nahegelegt, damit dieser im Vorlauf zur WM 2014 in Brasilien Spielzeit erhält.

De Koster freut sich derweil zumindest, dass sein Klient bei mehreren europäischen Klubs gehandelt wird: "Ich höre jeden Tag von verschiedenen Gerüchten - Atletico Madrid, Dortmund, Juventus. Es ist gut, dass die alle Interesse haben." Dennoch: "Chelsea muss entscheiden, was passiert."

Daher werden Gespräche mit Interessenten derzeit nicht geführt: "Ich habe allen gesagt, dass sie warten müssen. Ich habe großen Respekt vor Chelsea, dort hat man sich uns gegenüber stets korrekt verhalten."

EURE MEINUNG: Ist Chelsea der richtige Klub für de Bruyne?

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