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Für Werner was das Spiel bei Borussia Dortmund ein ganz besonderes. Er stand kurz vor der Pause im Blickpunkt und war begeistert vom Stadion, dem Team und den Fans.

EXKLUSIV
Von Stefan Döring

Für den VfB Stuttgart lief es am Freitagabend gegen Borussia Dortmund alles andere als nach Plan. Trotz einer frühen 1:0-Führung mussten die Schwaben sechs Gegentore schlucken und verloren mit 1:6. Für Timo Werner hatte das Spiel aber trotzdem einige positive Aspekte parat.

Er spielte zum ersten Mal in Dortmund und hatte nach dem Spiel trotz der Niederlage glänzende Augen. "Es war ein Traum, auch gegen die Mannschaft zu spielen. Mats Hummels, Marco Reus: Die kannte ich nur aus dem Fernsehen. Es war ein Highlight in meiner Karriere, vor 80.000 spielen zu dürfen. Vor dem Spiel hatte ich Schiss, vor der Südtribüne zu spielen, während des Spiels hat es einfach Spaß gemacht", erklärte der Shootingstar gegenüber Goal.

"Ins eigene Fleisch geschnitten"

Seine Teamkollegen waren jedoch eher enttäuscht von der Partie. So auch Torhüter Sven Ulreich, der das Leder sechs Mal aus den eigenen Maschen holen musste. Zwar sei man gut ins Spiel gekommen, habe die Dortmunder dann aber zum Toreschießen eingeladen und sich "ins eigene Fleisch geschnitten".

Auch Rückkehrer Moritz Leitner war alles andere als begeistert. Er stand das erste Mal nach fünf Wochen auf dem Rasen und rutschte bei seinem Ex-Verein, der ihn für zwei Jahre an den VfB ausgeliehen hat, wieder in die Startelf. Doch die doppelte Rückkehr hatte er sich anders vorgestellt:



"Das 6:1 ist etwas zu hoch, aber wenn in der zweiten Halbzeit der Doppelschlag so schnell fällt, dann ist es sehr bitter für uns. Wir hatten auch gute Phasen im Spiel und darauf müssen wir aufbauen." Der ehemalige Augsburger sah aber auch positive Dinge: "Natürlich haben wir Fehler gemacht, wenn wir sechs Gegentreffer bekommen. Die müssen wir aufarbeiten aber wir haben mit dieser jungen Mannschaft auch gute Chancen gehabt. Das müssen wir mitnehmen und Selbstvertrauen tanken", sagte Leitner.

"Es war ein Elfmeter!"

Timo Werner stand bei seiner Dortmund-Premiere vor der Pause im Blickpunkt. Er kam im Strafraum zu Fall - es schien zunächst Elfmeter zu geben. Nach kurzen Diskussionen gab Florian Meyer nur Schiedsrichterball. Der Jungstar allerdings hätte gern den Strafstoß gehabt.

"Es war ein Elfmeter. Ich gehe im Vollsprint in den Sechzehner und er trifft mich hinten an der Achillesferse." Über die Entscheidung wunderte er sich, habe er so etwas doch noch nie erlebt. "Es war eine strittige Szene, vielleicht wären wir so noch mal ins Spiel zurück gekommen, aber man kann es nicht ändern", analysierte er und verließ den Signal Iduna Park mit bleibenden Eindrücken.

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