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Im Gespräch mit Goal äußert sich Ex-Kapitän Christian Wörns positiv über die Dortmunder Transferpolitik, warnt aber auch vor der schwierigen Gruppe in der Champions League.

EXKLUSIV
Von Daniel Jovanov

Hamburg/Dortmund. Nach dem erfolgreichen Saisonstart mit 19 Punkten aus den ersten sieben Spielen in der Bundesliga wartet auf Borussia Dortmund die nächste schwierige Aufgabe in der Champions League. Die Mannschaft von Jürgen Klopp trifft vor heimischem Publikum auf Olympique Marseille.

Ex-Kapitän Christian Wörns (2004-2008) traut seinem ehemaligen Arbeitgeber im Gespräch mit Goal sowohl in der Meisterschaft als auch in der Königsklasse einiges zu, warnt gleichzeitig aber vor der starken Konkurrenz.

"Die Gruppe ist gefährlich"

Mit dem FC Arsenal, Olympique Marseille und dem SSC Neapel, gegen den der BVB das erste Spiel mit 1:2 verlor, hat man die vermeintlich stärksten Gegner erwischt. "Die Gruppe ist gefährlich. Besonders Neapel und Arsenal werden die Dortmunder vor große Herausforderungen für den Einzug in die nächste Runde stellen", glaubt Wörns.

Dennoch attestiert der ehemalige deutsche Nationalspieler dem Finalisten des Vorjahres einen guten ersten Auftritt in der neuen Champions-League-Saison. "Leider hatten sie ein wenig Pech in Neapel. Es wäre mehr drin gewesen."

Lob für Transferpolitik

Insgesamt befinde sich das Team von Jürgen Klopp auf einem guten Weg. Es sei bewundernswert, wie der Verein seine Abgänge Jahr für Jahr kompensiere: "Der BVB hat sich sehr gut verstärkt. Es zeichnet sie aus, dass sie es immer wieder schaffen. In der Breite sind sie besser aufgestellt als vergangene Saison", findet Wörns lobende Worte für die Transferpolitik.

Dadurch steigen auch die Chancen in der Bundesliga, die Dortmund mit einer besseren Tordifferenz als der FC Bayern anführt. "Zwischen Platz eins und Platz drei ist alles drin", lautet die knappe Prognose. Zunächst steht die Borussia jedoch in der Champions League unter Zugzwang: Gegen Marseille muss ein Dreier her.

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