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Trainersuche im Norden - Lothar Matthäus kein Kandidat beim HSV

Die kriselnden Hamburger suchen einen Nachfolger für den entlassenen Thorsten Fink. Einige der Kandidaten spielen in den Üerlegungen keine Rolle mehr. Darunter Lothar Matthäus.

EXKLUSIV
Von Daniel Jovanov

Hamburg.
Der Hamburger SV hat nach der 2:6-Niederlage bei Borussia Dortmund seinen Cheftrainer Thorsten Fink entlassen und sucht derzeit einen Nachfolger. Interimistisch übernehmen derzeit Rodolfo Cardoso und Otto Addo, die voraussichtlich auch im DFB-Pokal gegen Greuther Fürth betreuend auf der Trainerbank Platz nehmen werden. Derweil scheint Sportchef Oliver Kreuzer einige seiner Überlegungen bereits verworfen zu haben: Nach Informationen von Goal spielt der Name Lothas Matthäus bei den Rothosen keine Rolle. Dazu würde Kreuzer die Mehrheit im Vorstandsteam fehlen.

Schaaf ist der Favorit

Bei einem Namen wird Klubboss Carl-Edgar Jarchow konkret: "Ich finde Schaaf gut, habe ihn persönlich kennengelernt", sagte er gegenüber Sky Sport News HD. Dieser soll sich allerdings eine Bedenkzeit erbeten haben. Seine Bremer Vergangenheit spielt ebenso eine Rolle wie die mögliche Vertragslaufzeit, die zwei oder gar drei Spielzeiten betragen soll. Unabhängig jeglicher Gerüchte rund um die Strukturbewegungen beim HSV, in denen Jarchow und Kreuzer womöglich keine Zukunft mehr in Hamburg hätten, will der Vorstand eine langfristige Lösung präsentieren. Mit Schaaf würden die Hanseaten einen in Expertenkreisen hoch geschätzten Trainer verpflichten.

Auch Babbel und Stanislawski kein Thema

Neben Schaaf werden derzeit viele weitere Kandidaten gehandelt, zu denen Markus Babbel und Holger Stanislawski jedoch nicht mehr zählen. Nach Goal-Informationen haben die beiden Trainer in Hamburg aktuell keine Chance. Doch wen auch immer der Hamburger SV letztlich präsentiert, die Entscheidung muss wohl überlegt sein.

Derzeit befindet sich der Verein weit entfernt von dem, was man einst als Ziel für diese Saison ausgegeben hat. Der neue Trainer wird nicht nur an der Defensive des Tabellenfünfzehnten arbeiten müssen, sondern auch am Spielaufbau. Mehr als Kick-And-Rush hat der HSV in der neuen Saison, mit Ausnahme des ersten Spieles gegen Schalke, noch nicht geboten.

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