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Luuk de Jong will in seinem zweiten Jahr bei Borussia Mönchengladbach den Durchbruch

Gladbachs Ex-Stürmer Martin Dahlin: "Es ist nur gut, dass de Jong mehr Konkurrenz bekommt"

Luuk de Jong will in seinem zweiten Jahr bei Borussia Mönchengladbach den Durchbruch

Getty Images

In zweieinhalb Wochen beginnt die neue Bundesliga-Saison. Ex-Profi Martin Dahlin glaubt, dass es für seinen ehemaligen Klub Borussia Mönchengladbach ein gutes Jahr wird.

EXKLUSIV
Von Severin Trompetter

Düsseldorf.
Am 9. August startet die Bundesliga in ihre 51. Saison. Im Eröffnungsspiel empfängt der Triple-Gewinner FC Bayern München den alten Rivalen Borussia Mönchengladbach. Dass die Bayern auch in dieser Spielzeit wieder ganz oben spielen werden, ist sicher, aber in welcher Tabellenregion die Fohlen vom Niederrhein zu finden sind, ist nicht wirklich abzusehen.

Der Achtplatzierte der Vorsaison, der auch in der letzten Saison Erfahrungen in der Europa League sammeln konnte, möchte wieder dorthin, wo er in der Saison 2011/2012 von Trainer Lucien Favre hingeführt wurde. Damals wurde die Mannschaft sensationell Vierter und schaffte die Rückkehr nach Europa. Gegen eine Wiederholung dieser Saison hätte in Gladbach niemand etwas einzuwenden.

VIEL FEUERPOWER: GLADBACHS OFFENSIVKANDIDATEN
Luuk de Jong
Patrick Herrmann
Max Kruse
Raffael
Juan Arango
Amin Younes
Branimir Hrgota
Peniel Mlapa
MS
RM/HS
OM/HS
OM
LM
HS
RM/HS
MS
Worauf es ankommt, verrät Gladbachs Ex-Stürmer Martin Dahlin im Gespräch mit Goal: „In der kommenden Saison muss die Mannschaft einiges besser machen als zuletzt. Vor allem muss sie solider und effizienter spielen. Es müssen mehr Tore geschossen werden.“

Zwar war Stürmer Luuk de Jong, 22, im Sommer 2012 für zwölf Millionen Euro verpflichtet worden, der Niederländer erzielte jedoch lediglich sechs Treffer. Was de Jong betrifft, so sagt Dahlin: „Als junger Stürmer braucht man manchmal etwas mehr Zeit. Ich denke, es besteht für ihn immer noch die Möglichkeit, den Durchbruch in Mönchengladbach zu schaffen. Er hat das nötige Potenzial.“

Den Durchbruch will auch der junge Branimir Hrgota, 20, schaffen, der genau wie Dahlin die schwedische Nationalität besitzt. „Er ist sehr talentiert, aber er hat noch einen sehr weiten Weg zu gehen. Hrgota ist jung und die Konkurrenz im Sturm ist sehr groß.“

Für diesen Konkurrenzkampf wurde Neu-Nationalspieler Max Kruse für 2,5 Millionen Euro vom SC Freiburg sowie Raffael für fünf Millionen Euro von Dynamo Kiew verpflichtet. Zum Konkurrenzkampf sagt Dahlin weiter: „Ja, ich glaube, dass es nur gut ist, das de Jong mehr Konkurrenz im Sturm bekommt. Eine Mannschaft, die oben mitspielen will, muss ein paar gute Stürmer haben.“

Zu solchen guten Stürmern gehörte auch einst Martin Dahlin, heute 45 Jahre alt. Er erzielte von 1991 bis 1997 60 Bundesligatore und war schwedischer Nationalspieler. Dort traf er 29 mal in 60 Länderspielen. Heute ist Dahlin als Spielerberater tätig.

Von der Qualität der Borussia ist der Ex-Profi überzeugt. „Sie können es schaffen, Fünfter oder Sechster zu werden und wieder in den Europapokal zurückzukehren. Davon bin ich überzeugt. Ich würde mich natürlich freuen, wenn es klappt."

Eure Meinung: Wo landet Gladbach in dieser Saison?

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