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Der Berater hat den Abschied des Belgiers aus der Bundesliga bestätigt. Jose Mourinho plant mit Kevin De Bruyne – und der freut sich auf die anstehende Aufgaben.

EXKLUSIV

Von Ed Aarons

London. In einer Saison, die für Werder Bremen alles andere als optimal lief, war Kevin De Bruyne einer der wenigen Lichtblicke. Der Leihspieler vom FC Chelsea beeindruckte in seiner Premieren-Saison in der Bundesliga – und deshalb kam das Interesse von Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund nicht besonders überraschend.

Zunächst sah es für einen Wechsel innerhalb Deutschlands gut aus, doch nun ist diese Möglichkeit nach Angaben seines Beraters Patrick De Koster ausgeschlossen. Im exklusiven Gespräch mit Goal erklärte De Koster, dass die Zukunft von De Bruyne beim FC Chelsea und damit bei Trainer Jose Mourinho liegt.

"Gute Nachrichten"

"Ihm wurde gesagt, dass er sich am 8. Juli zum Vorbereitungsbeginn bei Chelsea melden soll", berichtete De Koster. "Kevin hat mit Jose Mourinho telefoniert, als er in Amerika war. Mourinho hat klar gemacht, dass Kevin bei Chelsea in der nächsten Saison eine Rolle spielen soll und er hat ihm gesagt, dass er aus ihm einen besseren Spieler machen will. Das sind gute Nachrichten", freute sich der Berater über die Entwicklung für seinen Spieler.

Viele sind noch interessiert

Zunächst sah es so aus, als ob Bayer Leverkusen gute Chancen habe, der nächste Arbeitgeber von Kevin De Bruyne zu werden, da die Werkself im Gegenzug Andre Schürrle an die "Blues" abgibt. Danach mischte sich auch Borussia Dortmund ein – und machte deutlich, dass Kevin De Bruyne angeblich nur zu den Westfalen wechseln wolle.

"Es gibt viele Vereine, die immer noch interessiert sind. Dortmund und Leverkusen wollten den Spieler unbedingt, weil er bei Werder Bremen ein fantastisches Jahr hingelegt hat und ihnen beim Klassenerhalt geholfen hat", sagte De Koster.

"Glücklich, dass er dort bleiben kann"

Aber ein Verbleib in der Bundesliga hat sich inzwischen erledigt. "Als Kevin vor zwei Jahren zu Chelsea gekommen ist, war er noch ein Junge. Nach zwei Jahren Ausleihe denke ich, dass er für den nächsten Schritt bereit ist. Wenn man ihm sechs Monate Zeit zur Entwicklung in England gibt, denke ich, dass er sogar besser als Eden Hazard werden kann", zog De Koster einen Vergleich zu De Bruynes Teamkollegen aus dem belgischen Nationalteam.

"Kevins Wunsch ist es, Fußball zu spielen. Nachdem er jetzt die Nachricht bekommen hat, dass Mourinho für ihn eine Rolle bei Chelsea sieht, ist er glücklich, dass er dort bleiben kann", sagte De Koster.

Eure Meinung: Ist die Rückkehr zu Chelsea die beste Lösung für Kevin De Bruyne?

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