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Michael Ballack sieht den deutsche Fußball für die nahe Zukunft sehr gut gerüstet. Auch seinem Ex-Klub Chelsea traut er mit Jose Mourinho an der Seitenlinie eine Menge zu.

EXKLUSIV
Von Juliet Bawuah & Edmund Okai Gyimah

Seit Mitte letzter Woche ist die Karriere von Ex-Nationalspieler Michael Ballack endgültig vorbei. Der langjährige Kapitän der DFB-Elf verabschiedete sich in Leipzig mit einem All-Star-Match von seinen Fans.

Ein großer Titel mit der Nationalmannschaft blieb Ballack vergönnt, auch wenn er mehrfach nah dran war: 2002 musste er gesperrt mitansehen, wie Brasilien das WM-Finale gegen Deutschland gewann. 2006 verloren Ballack und Co bei der Heim-Weltmeisterschaft im Halbfinale gegen Italien und 2008 war im EM-Endspiel gegen Spanien Endstation.

Ballack sieht Deutschland indes für die Zukunft gut gerüstet und die Elf von Joachim Löw so stark aufgestellt wie lange nicht mehr. Im Gespräch mit Goal erklärte der 36-Jährige: "Der deutsche Fußball ist im Moment sehr stark und das liegt an der guten Nachwuchsförderung. Der Prozess begann im Jahr 2000, als verstärkt in die Jugendarbeit investiert wurde und das zahlt sich jetzt aus."

„Bayern und Dortmund standen beide im Finale der Champions League, das hatte es bislang noch nicht gegeben. Da konnte man als Deutscher schon stolz drauf sein und man sieht, dass sich die Jugendarbeit über Jahre bezahlt macht“, so der 98-malige Nationalspieler weiter.



Während seiner Karriere lief der Mittelfeldspieler nicht nur für Kaiserslautern, Bayer Leverkusen und den FC Bayern auf, er spielte auch fünf Jahre lang in England beim FC Chelsea. Sein Coach war dort unter anderem Jose Mourinho. Der Portugiese hat nun wieder bei den "Blues" angeheuert und Ballack rechnet damit, dass "The Special One" mit dem Londoner Klub erneut Erfolge einfahren wird.

"Mourinho ist ein cleverer Trainer", so Ballack gegenüber unserer Seite. "Er kann diese Chelsea-Mannschaft voran bringen und wieder Titel gewinnen." Er sieht es auch keineswegs als Problem an, dass an der Stamford Bridge nun völlig andere Spielertypen im Kader stehen, als noch vor ein paar Jahren. "Chelsea verfügt nun über mehr kleine, technisch starke Künstler. Anders als damals, als die Spieler größer und physisch stärker waren. Aber auch in Porto hat Mourinho kleinere Spieler wie Deco gehabt und mit ihnen eine Mannschaft gebaut, die gute Resultate erzielt hat."

EURE MEINUNG: Wie lange müssen die DFB-Elf und Chelsea auf ihre nächsten Titel warten?

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