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Ex-Barca-Star Michael Laudrup hält Spekulationen für Schwachsinn, laut denen Neymar aufgrund seines schmächtigen Körperbaus in Spanien Probleme drohen.

EXKLUSIV
Von Carlo Garganese

Michael Laudrup, Cheftrainer beim Premier-League-Klub Swansea City, glaubt nicht, dass Neymar in Spaniens Primera Division körperliche Probleme bekommen wird. Dies habe ihm nicht zuletzt Lionel Messi bewiesen.

Der brasilianische Angreifer wechselt vom FC Santos ins Camp Nou, insgesamt kostet er den FC Barcelona 57 Millionen Euro. Die Meinungen darüber, ob der 21-Jährige in Spanien einschlagen wird, gehen noch auseinander.

"Alle freuen sich, ihn in Europa zu sehen"

Manche Experten halten den 1,74 Meter großen Dribbelkünstler für zu klein und schwach, um sich in einer europäischen Topliga durchzusetzen. Nahrung erhält diese Theorie der Skeptiker durch Neymars jüngste Auftritte mit der brasilianischen Nationalmannschaft.

Michael Laudrup sagte Goal: "Bis jetzt war er ein toller Spieler in Südamerika. Aber wir alle wissen doch, dass in Europa ein völlig anderes Spiel gespielt wird. Alle freuen sich darauf, ihn in Europa auf allerhöchstem Niveau zu sehen. Ich bin nicht sicher, ob seine Größe dabei eine Rolle spielen wird."

"Wir alle haben erlebt, was Messi geleistet hat"

Als Grund dafür fügte der Däne an: "Ohne dass ich ihn mit irgendjemanden vergleichen möchte: Lionel Messi ist auch nicht körperlich der größte Spieler (1,69 Meter, Anm. d. Red.) und wir alle haben erlebt, was er geleistet hat."

Laudrup selbst war als Spieler für Barcelona sehr erfolgreich. Zwischen 1989 und 1994 gewann er mit dem "Blaugrana" vier Meisterschaften in Folge. Anschließend wechselte er zum Erzrivalen Real Madrid und holte sich dort noch einmal die Krone in La Liga.

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