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Der südkoreanische Publikumsliebling hat mehrere Angebote vorliegen. Wohin sein Weg im Sommer jedoch führen wird, entscheidet sich erst in einigen Wochen.

EXKLUSIV
Von Daniel Jovanov

Hamburg.  Der Stürmerstar des Hamburger SV steht derzeit vor keiner einfachen Entscheidung. Das Angebot seines Vereins klingt verlockend: glaubt man den Zahlen, könnte Heung-Min Sonmit einem Jahresgehalt von über zwei Millionen Euro zum Besserverdiener bei den Rothosen aufsteigen. Doch der 20-jährige zögert. Eine Entscheidung darüber in welche Richtung sein Weg führen wird, soll in Ruhe nach der Saison getroffen werden.

Verlängern oder verkaufen

Bereits im Frühjahr war über eine Einigung mit dem HSV spekuliert worden. Bislang hat Son seine Unterschrift allerdings noch unter keinen neuen Kontrakt gesetzt. Der Vorstandsvorsitzende der Hamburger, Carl-Edgar Jarchow, zeigt sich indes vom Zögern des Stürmers genervt. "Es ist eine Binsenweisheit: Bei einem Spieler, der noch einen Vertrag über ein Jahr hat, versucht der Verein zu verlängern – oder es kommt zur Trennung. Wir sind uns von den Rahmendaten einig. Er könnte hier unterschreiben und seinen Vertag um vier Jahre verlängern. Er möchte das im Moment nicht und erst das Saisonende und was weiß ich noch alles abwarten", so Jarchow gegenüber welt.de.

Entscheidung fällt nach der Saison

Neben dem HSV buhlen auch namhafte Konkurrenten wie Tottenham Hotspur, Arsenal London oder Borussia Dortmund um die Dienste des Südkoreaners. Von den Spekulationen lässt sich sein Berater Thies Bliemeister jedoch nicht irritieren: "Wir sind in guten Gesprächen mit Frank Arnesen und dem HSV. Es bleibt dabei, dass wir eine Entscheidung erst nach der Saison treffen werden. Einen konkreten Zeitpunkt gibt es allerdings noch nicht. Wir wissen, dass derzeit viel geschrieben und spekuliert wird, doch damit befassen wir uns nicht“, erklärt er auf Nachfrage von Goal.com. Demnach lassen sich Son und sein Berater noch alle Optionen offen.

Nichts dran am Krkic-Gerücht

Durch einen Verkauf könnte der Hamburger SV bis zu 15 Millionen Euro einnehmen und dringend benötigtes Geld in die leeren Vereinskassen spülen. Fraglich bleibt, wie viel Bedenkzeit Sportvorstand Frank Arnesen seinem Schützling noch gewähren wird. Die Zeichen deuten derzeit eher auf Abschied, als auf einer Vertragsverlängerung in Hamburg. Doch zumindest ein Kandidat kann als sein möglicher Nachfolger bereits ausgeschlossen werden: Nach Informationen von Goal.com steht Bojan Krkic nicht auf der Einkaufsliste. "Krkic wird nur als namhafter Zugang von seinem Berater gespielt. Da ist nichts dran“, bestätigt der Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow.

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