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EXKLUSIV – Dirk Kuyt sprach mit Goal.com über die Beiß-Attacke seines ehemaligen Mitspielers Luis Suarez und ist sich sicher, dass er es nun abhaken muss.

Istanbul. Dirk Kuyt, ehemaliger Außenstürmer des FC Liverpool und enger Vertrauter von Luis Suarez, sprach exklusiv gegenüber Goal.com über die Missetat seines Freundes. Der Uruguayer hatte am vergangenen Sonntag Branislav Ivanovic beim Ligaspiel gegen den FC Chelsea in den Arm gebissen und wurde am Mittwoch zu einer Sperre von zehn Spielen von der FA verurteilt. Kuyt, der inzwischen bei Fenerbahce spielt, glaubt daran, dass Suarez sich mit Hilfe der Vereinsverantwortlichen bessern könne und hofft, dass er bei seiner Rückkehr noch stärker sein wird als jetzt schon. Einen Wechsel des Topstürmers kann sich Kuyt nicht vorstellen.

„Es ist offensichtlich sehr enttäuschend für ihn“, sagte Dirk Kuyt gegenüber Goal.com. „Man konnte sehen, dass es ein böser Zwischenfall war und es unumgänlich war, dass er ein paar Spiele Sperre bekommen würde. Er wird sehr enttäuscht sein, dass die Sperre zehn Spiele beträgt, weil das unheimlich hart ist“, so der Niederländer weiter. „Die Strafe wirkt sehr hart, aber so ist es nun einmal und ich denke, dass er es akzeptieren muss und nach vorn blicken sollte. Je früher alle einen Strich unter die Sache machen können, desto besser.“

Dirk Kuyt befürchtet Auswirkungen der Sperre auf den Start in die neue Saison für den FC Liverpool: „Es ist ein harter Schlag für den Klub, dass die Strafe auch die nächste Saison betrifft. Natürlich wollen sie unbedingt wieder zurück in die Top Vier und Luis Suarez ist der Schüssel dazu. Ihn in den ersten Spielen nicht einsetzen zu können, könnte sie teuer zu stehen kommen.“

Er hat sich entschuldigt“

„Er ist ein sehr guter Freund von mir und ich werde ihn natürlich unterstützen“, so Kuyt weiter. „Er hat einen großen Fehler gemacht. Er hat sich dafür entschuldigt und ich weiß, wie niedergeschlagen er im Moment ist.“ Dabei ist die Person Suarez auf und neben dem Platz eine komplett andere: „Er ist ein großartigr Fußballer und privat eine tolle Persönlichkeit. Manchmal ist er auf dem Platz so übermotiviert, das Beste aus sich heraus zu holen, dass er verrückte Dinge tut.“

Ständig wird Luis Suarez mit anderen Vereinen in Verbindung gebracht – zuletzt dem FC Barcelona und dem FC Bayern München. Dirk Kuyt glaubt allerdings nicht, dass der Uruguayer den FC Liverpool verlassen wird: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass er geht. Ich habe im Verein die Erfahrung gemacht, dass es eine große Familie ist und ich habe keinerlei zweifel, dass sie Luis auch bei diesem Problem helfen.“

Noch stärker“ bei seiner Rückkehr

„Ich bin mir sicher, dass die Leute im Verein ihm vergeben werden. Natürlich werden sie enttäuscht von seinen Handlungen sein, aber ich glaube, sie werden alles dafür tun, dass so etwas nicht noch einmal passiert“, erklärte Dirk Kuyt. Seine Leistungen diese Saison sprächen für sich, deshalb hofft der Außenstürmer, dass Suarez nach seiner Sperre „noch stärker zurückkommt und in Zukunft viele Trophäen gewinnt.“

 

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