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EXKLUSIV - Mit Eintracht Frankfurt sorgte Anderson in der Hinrunde für einen Höhenflug. Die Hoffnung auf Europa ist noch da. Der Brasiliener drückt außerdem Real Madrid die Daumen.

Frankfurt. Bamba Anderson sorgte mit Eintracht Frankfurt vor allem in der Hinrunde für Furore. Die Hessen hoffen noch immer auf einen Platz in Europa. Der Brasilianer drückt außerdem Real Madrid in der Champions League die Daumen. Erfahrt mehr in unserem exklusiven Interview!

Was sagen Sie zu der bislang so erfolgreichen Saison für Frankfurt? Wie fühlt es sich an, ein Teil dieses Erfolgs zu sein?

Anderson: Ich weiß nicht, ob ein Geheimnis dahintersteckt. Wir sind aufgestiegen und ziehen an einem Strang. Als wir gegen Leverkusen gewonnen haben, haben wir auch realisiert, dass wir auch mit den großen Mannschaften mithalten können. Das hat uns eine Menge Selbstvertrauen gegeben. Ich bin froh, ein Teil dieser Mannschaft zu sein. Es macht mich glücklich zu sehen, wie das Team stärker wird und dass wir unsere Ziele erreichen.

Sind Sie zufrieden mit Ihrer Leistung?

Anderson: Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Wir werden mit jedem Spiel stärker und ich weiß, dass ich mich noch verbessern kann. Darauf liegt mein Fokus, daran arbeite ich jeden Tag hart.

Was ist für die Eintracht drin? Habt ihr noch Chancen auf die Champions League?

Anderson: Wenn alles stimmt und wir in den verbleibenden fünf Partien punkten, können wir an den europäischen Plätzen dranbleiben. Es ist schwer in der Bundesliga, die oberen Plätze sind hart umkämpft und alles ist sehr eng. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in den letzten Partien dieser Saison noch einmal alles aus uns herausholen können.

Wie ist Ihre Erfahrung mit Trainer Armin Veh?

Anderson: Er ist ein großartiger Trainer und hat mich sehr weit gebracht. Er gibt den Spielern die nötigen Freiheiten, das hat bislang gut funktioniert.

Kann Frankfurt herausragende Spieler halten? Sie sind wichtig für die Mannschaft und könnten international noch bedeutsamer werden.

Anderson: Das hat man ja nun im Fall von Sebastian Jung gesehen, er hat seinen Vertrag vorzeitig verlängert und bleibt der Eintracht auch nach der Saison 2013/14 erhalten.


Im Gespräch mit Carlos Zambrano: Frankfurts Brasilianers Bamba Anderson

Dante macht in Brasilien auf sich aufmerksam und wurde in die „Selecao“ berufen. Ist für Sie etwas ähnliches in Sicht?

Anderson: Wenn wir weiterhin gut spielen und uns im oberen Tabellendrittel der Liga halten können, werde ich natürlich weiter auf mich aufmerksam machen können.

Wer ist Ihr Vorbild? Wirst du eines Tages für einen Spitzenklub spielen? Dante hat den Höhepunkt seiner Karriere erst mit 28 erreicht, Sie haben also noch Zeit.

Anderson: Juan (ehemals bei Bayer Leverkusen und dem AS Rom, Anm. d. Red.) ist mein großes Vorbild. Ich bin zuversichtlich, dass ich noch viel erreichen kann, wenn ich mich weiter verbessere.

In Brasilien sind Experten der Meinung, die Liga sollte das System der Bundesliga im Hinblick auf Öffentlichkeitsarbeit, den Ticketverkauf und die Fernsehrechte imitieren. Wie sehen Sie die beiden Ligen im Vergleich?

Anderson: Die Bundesliga ist sehr viel besser organisiert als die Liga in Brasilien. Hier sind die Stadien immer voll. Ich hoffe, dass wir mit der Weltmeisterschaft im eigenen Land aufrüsten können, denn nun haben die Vereine bessere Stadien.

Was sagen Sie zu der Entwicklung der brasilianischen Nationalmannschaft? Haben Sie eine Chance auf eine Nominierung?

Anderson: Im Moment ist Brasilien für mich noch weit weg. Um für die „Selecao“ nominiert zu werden, muss man bei einem der Spitzenklubs der Welt spielen. Die brasilianische Nationalmannschaft ist mein Ziel, deshalb will ich gut spielen.

Wer ist dieses Jahr der Favorit auf den Champions-League-Sieg?

Anderson: Ganz klar Real Madrid. Ich bin ein Fan seit Ronaldo, David Beckham, Roberto Carlos und Zinedine Zidane. Ich mag die „Merengues“.

EURE MEINUNG: Was kann die Eintracht in dieser Saison erreichen?

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