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EXKLUSIV – Canillas-Präsident Manuel Alvarez ist sich sicher, dass Florentino Perez nun alles in die Waagschale legen müsse, um Mou zu halten - und rät Casillas zu mehr Dankbarkeit

Madrid. Schon in einem Jahr könne bei Real Madrid alles anders sein, weiß Manuel Alvarez, Präsident von Canillas, dem Stadtteilklub, bei dem Jose Mourinhos Sohn Fußball spielt. Der Real-Coach soll regelmäßiger Gast bei Spielen und Trainingseinheiten sein und bei einer dieser Gelegenheiten gegenüber Alvarez verraten haben, dass er nächste Saison nicht mehr in Madrid sei.

Jetzt müsse Real-Präsident Florentino Perez einschreiten und Mou zum Bleiben „zwingen“, wie Alvarez exklusiv gegenüber Goal.com forderte. Dass Iker Casillasauf die Bank verbannt wurde, kann er nur unterstützen. Mehr noch – Casillas solle seinem Trainer dankbar sein.

Alvarez fordert Florentino Perez auf, Mourinho unter allen Umständen zu halten: „Florentino musst Mourinho zwingen, seinen Vertrag zu erfüllen.“ Nur mit einem Ultimatum könne das Ziel von „The Special One“ weiterhin Madrid und nicht London lauten. „Er hat aber gut daran getan, Mourinho die komplette Macht zu geben“, ergänzte Alvarez.

24/7-Kapitän?

Die Entscheidung, Iker Casillas auf die Bank zu setzen, kann Alvarez nur unterstützen: „Um Kapitän zu sein - noch mehr als Torhüter - muss man das jeden Tag demonstrieren. Diese Auszeit sollte für Iker eine Auszeit darstellen, die er Mou zu verdanken hat.“

Auch die Wahl des „Ballon D'Or“-Preisträgers bei den Trainern sieht Alvarez kritisch: „Ballon D'Or war nicht normal. Man kann nicht einen Trainer, der 365 Tage im Jahr arbeitet mit einem vergleichen, der nur ein paar Tage trainiert.“ Der Trainer des Jahres 2012 wurde Vicente Del Bosque, der die spanische Nationalmannschaft zum EM-Titel geführt hat.

 

EURE MEINUNG: Sollte Casillas dankbar für die Auszeit sein?

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