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EXKLUSIV - Braunschweigs Bicakcic sprach mit Goal.com über ein kampfbetontes Spiel in Berlin und die nächste Aufgabe. Gegen Sandhausen soll es weiter Richtung Bundesliga gehen.

Berlin. Erstligastimmung beim Zweitliga-Gipfel zwischen Tabellenführer Hertha BSC und Eintracht Braunschweig am Montag! Nach dem 3:0-Sieg der Berliner ist der 'alten Dame' der Aufstieg kaum noch zu nehmen. Auch Braunschweig kann nur noch schwer vom zweiten Tabellenplatz verdrängt werden, hat 10 Punkte Vorsprung auf den Dritten aus Kaiserslautern, bei sechs ausstehenden Spielen.

Sind das die Aufsteiger, auf die sich die Bundesliga vorbereiten muss? Eintracht-Innenverteidiger Ermin Bicakcic, der die beste Chance auf den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte, sprach mit Goal.com über ein kampfbetontes Spiel in Berlin und blickte bereits auf die nächste Aufgabe in Sandhausen.

0:3 – so hoch hat Braunschweig diese Saison noch nicht verloren. Wo lagen heute die Gründe?

Wir haben anfangs zu wenig aus unseren wenigen Chancen gemacht. Dann kriegen wir durch einen Standard das 0:1 – das Ronny schießen kann, wissen wir eigentlich alle. Wenn ich dann das 1:1 rein köpfe, verläuft das nochmal Spiel anders.

Saisonstatistik 2012/13
Spiele: 28         Tore: 3          Gelbe Karten: 4
Bis dahin war es vor allem eine kampfbetonte Partie mit drei gelben Karten...

Die ganze Berliner Mannschaft hat eine enorm hohe Qualität. Da wollten wir gut verteidigen und von Beginn an nah am Mann dran sein. Gut, dass wir uns defensiv davon nicht haben einschüchtern lassen.

War die individuelle Berliner Klasse am Ende Ausschlag gebend?

Ich denke schon. Am Ende haben wir aber einfach unsere Gelegenheiten nicht genutzt und uns zu viele individuelle Fehler geleistet. In Berlin bekommst du nicht viele Chancen und die wenigen, die du kriegst, musst du nutzen. Wir haben unsere nicht genutzt...

Beide Fanlager haben heute ordentlich Gas gegeben. War die Stimmung schon erstklassig?

Die Atmosphäre war top. Wir waren aber leider nicht zum Sightseeing da. Die Enttäuschung ist bei uns im Moment sehr groß.

Trotz der Niederlage ist Braunschweig weiterhin Kandidat Nummer zwei für den Aufstieg, mit 10 Punkten Vorsprung auf Rang drei. Wie ignoriert man das viele Schulterklopfen und konzentriert sich jetzt nochmal auf die eigene Aufgabe?

Wir haben bisher immer von Spiel zu Spiel geschaut und sind damit gut gefahren. Jetzt müssen wir in Sandhausen das Optimum rausholen.

EURE MEINUNG: Wie würde sich Braunschweig in der Bundesliga schlagen?

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