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Vor dem Knaller zwischen Juventus und Bayern München: Neuville erwartet „Krieg gegen die Deutschen“

EXKLUSIV - Der FC Bayern tritt am Mittwochabend bei Juventus Turin an. Für Ex-Nationalspieler Oliver Neuville sind die Münchner nach dem Hinspielerfolg erneut Favorit.

München/Turin. Nach der Schale kommt der Pott. Das ist zumindest die Hoffnung des deutschen Rekordmeisters. Der FC Bayern will den fünften Champions-League-Titel ihrer Vereinshistorie gewinnen, nach dem Drama im letzten Jahr beim „Finale dahoam“ soll es in dieser Saison endlich soweit sein. Auf dem Weg nach Wembley wartet am Mittwochabend (20.45 Uhr) Juventus Turin im Viertelfinal-Rückspiel. Die Münchner müssen nach dem 2:0 im Hinspiel auswärts ran.

Der deutsche Ex-Nationalsspieler und Vize-Champions League-Sieger von 2002 Oliver Neuville sagt im exklusiven Gespräch mit Goal.com: „Im Fußball weiß man ja nie, was passiert. Aber ich gehe davon aus, dass die Bayern das schaffen. Im Hinspiel waren sie richtig gut und hätten normalerweise noch mehr Tore erzielen müssen. Sie sind Favorit.“

Zudem meint der WM-Held von 2006, der damals das legendäre 1:0 in der Gruppenphase gegen Polen erzielte, beim 0:2 im Halbfinale aber eines der bittersten Spiele seiner Karriere erlebte: „Wenn die Bayern ein Tor machen, müsste Juve vier Tore schießen. Ich glaube nicht, dass ihnen das gelingen kann. Dafür sind die Bayern in dieser Saison zu stark.“

Dass sich die Bayern auf den Hinspielsieg dennoch nicht ausruhen können, sollte jedem Spieler bewusst sein. Die Spieler werden die 0:2-Niederlage im Achtelfinal-Rückspiel gegen den FC Arsenal nicht vergessen haben. Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel war die Mannschaft damals fast doch noch vorzeitig ausgeschieden.

Auch der heute 39 Jahre alte Neuville, der in der Bundesliga für Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und Hansa Rostock spielte und seine Karriere 2010 in Bielefeld beendete, warnt: „Beim ersten Aufeinandertreffen hatte Juve kaum Torchancen. Aber das ist jetzt ein anderes Spiel.“



Torchancen für Juve soll vor allem Stürmer Mirko Vucinic erarbeiten, der im Hinspiel in München nur eingewechselt worden war. Am Wochenende traf er in der Serie A beim 2:1-Sieg gegen Pescara jedoch doppelt und dürfte am Mittwochabend in der Startformation stehen. Wie sehr Vucinic dem Spiel entgegenfiebert, zeigten seine Aussagen im Vorfeld. Er sagte: „Es wird ein Krieg gegen die Deutschen, es wird keine angenehme Atmosphäre für die Bayern sein.“

Neuville: „Ich weiß, dass sie in Turin ein neues, kleines Stadion haben und die Fans von Juve richtig gut Stimmung machen.“ Ein Vorteil für die Gastgeber. Dennoch, so der Ex-Profi: Am Ende werde der FC Bayer wieder unter den besten vier Mannschaften in Europa sein.

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