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Wayne Rooney eröffnet Mitspielern, dass er Manchester United im Sommer verlassen könnte

EXKLUSIV - Der Stürmer hegt persönlich Zweifel über seine Zukunft. So erzählte er seinen Kollegen während der letzten Länderspielpause, dass er United dieses Jahr verlassen könnte.

Von Wayne Veysey

Manchester. Wayne Rooney gestand seinen Teamkollegen, dass im Sommer Manchester United verlassen könnte, wie Goal.com nun erfuhr.

 Rooney denkt an Wechsel

Wayne Rooney zog es in letzter Zeit vor zu schweigen, nachdem immer häufiger das Gerücht die Runde machte, dass Manchester United-Trainer Sir Alex Ferguson gewillt sei, ihn zu verkaufen.

Aber Goal.com brachte in Erfahrung, dass der 27-Jährige Nationalmannschaft- und Klubkollegen erzählt haben soll, dass seine Zukunft im Old Trafford-Stadion ungewiss sei.

Schon lange bevor er aus der Startelf für das Champions League-Spiel am Dienstagabend gegen Real Madrid gestrichen wurde, soll der Engländer seine Zweifel über einen Verbleib bei United geäußert haben. Die Partie ging mit 1:2 verloren und Manchester United schied aus dem wichtigsten europäischen Wettbewerb aus.

Auch seine Rückkehr in die Startformation und sein Tor beim 2:2-Unentschieden gegen den FC Chelsea im FA-Cup haben nichts an seiner Ansicht geändert. Bereits in der Länderspielpause in der ersten Februarwoche habe Rooney seine Teamkameraden an seinen Gedanken teilhaben lassen. Auch sei er sich der Tatsache bewusst, dass sein Status im Team seit der Ankunft von Robin van Persie nicht mehr derselbe sei.

Ferguson unzufrieden mit Rooney

Sir Alex Ferguson machte inzwischen deutlich, dass er mit der Fitness, Ausdauer und dem Lebenswandel des 79-fachen englischen Nationalspielers alles andere als zufrieden sei. Eine verbreitete Theorie ist, dass der Trainerstab des Rekordmeisters überzeugt sei, dass Rooney seinen sportlichen Gipfel als Fußballer erreicht und seinen Höhepunkt bereits überschritten habe und keine signifikante Verbesserung mehr möglich wäre.

Dem öffentlichen Statement von Sir Alex Ferguson zufolge werde man Gespräche mit dem Angreifer führen, um den Vertrag, der 2015 ausläuft, zu verlängern: „Ich war mir dessen gar nicht bewusst“, sagte der Erfolgstrainer, als er auf das Auslaufdatum von Rooneys Vertrag angesprochen wurde. „Da sind demnach keine Probleme, was seinen Vertrag betrifft. Wenn deswegen verhandelt werden muss, wird dies getan werden. Wir wollen nicht, dass Spieler den Verein verlassen“, so Ferguson.

Rooney-Gehalt ein Dorn im Auge des Vereins

Trotz dieser Aussagen Fergusons und der Betonung, dass  Rooney nicht zum Verkauf stehe, ist ein verminderter Stellenwert des Stürmers für den Klub erkennbar. Der Verein ist nicht gewillt, den wöchentlich Lohn, der zurzeit umgerechnet etwa 286.000 Euro beträgt, auch in Zukunft zu zahlen. Dieses Wochensalär hatte sich Rooney 2010, mit der Drohung den Verein zu verlassen, gesichert. 

Die Möglichkeit ist durchaus groß, dass ein Vertragsangebot im Sommer zu deutlich schlechteren finanziellen Konditionen die Tür zu einem Wechsel öffnen könnte.

Paris oder Madrid als nächste Station

Der französische Tabellenführer Paris Saint-Germain wird verstärkt mit Rooney in Verbindung gebracht, der am Sonntag sein 196. Tor für Manchester United erzielt hat. Allerdings sei Rooney nur willens dem Verein den Rücken zu kehren, wenn er in die Fußstapfen von Cristiano Ronaldo, Gabriel Heinze, David Beckham und Ruud van Nistelrooy treten könne und wie diese zu Real Madrid wechsle.

Die kommende Präsidentschaftswahl bei Real Madrid könnte dieses Szenario vorantreiben. Zwar gilt die Vertragsverlängerung mit Cristiano Ronaldo also erste Priorität, jedoch könnte zum Beispiel Florentino Perez eine Verpflichtung Rooneys als Wahlkampf-Strategie einsetzen. Real Madrid ist einer der wenigen Vereine, die das Mammutgehalt von Rooney stemmen könnten.

Sollte Rooney in den nächsten zwei Monaten der Saison seine Form des Vorjahres wieder erreichen können, könnte das Real Madrid noch eher dazu bewegen, einen Versuch in Richtung Rooney zu unternehmen.


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