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Borussia Dortmunds Julian Schieber warnt vor Donezk: „Schachtjor ist unheimlich gefährlich“

EXKLUSIV - Die Champions-League-Hymne schon in den Ohren, unterhielt sich Julian Schieber mit Goal.com über die schwere Aufgabe gegen Donezk und die großen Möglichkeiten danach.

Dortmund. Am Dienstagabend empfängt Borussia Dortmund Schachtjor Donezk und hofft auf das Überstehen des Achtelfinals der Champions League. Mit dabei ist selbstverständlich Julian Schieber, der beim 3:1-Erfolg gegen Hannover 96 am vergangenen Wochenende endlich auch in der Bundesliga für seinen Verein traf.

Vor dem wichtigen Spiel in der Königsklasse sprach der Stürmer mit Goal.com und erklärte, worauf sich die Fans der Schwarz-Gelben im Rückspiel gefasst machen können, was Dortmund aus dem 2:2 in Donezk an Erfahrungen mitgenommen hat und wem er persönlich im Falle des Weiterkommens lieber aus dem Weg gehen würde.

Was erwarten Sie vom Rückspiel am Dienstagabend?

Julian Schieber: Das Hinspiel hatte mit dem 2:2 ein sehr offenes Ergebnis, daher ist im Rückspiel fast alles möglich. Beide Mannschaften müssen auf Sieg spielen. Deswegen wird das Duell natürlich ein Spektakel! Wir haben ein Heimspiel vor vollem Haus. Wir werden alles daran setzen, den Sack zu Hause zuzumachen und in die nächste Runde zu kommen.

Was haben Sie an Erfahrungen über die Gegenspieler aus dem Hinspiel mitgenommen?

Julian Schieber: Es hat sich bestätigt, dass Schachtjor unheimlich gefährlich ist und große Qualitäten in der Offensive hat. Aber sie haben gegen uns zu Hause nicht ihr bestes Spiel gemacht, da war noch Luft nach oben – bei uns natürlich auch! Da müssen wir uns drauf einstellen und sehen, dass wir an dem Tag einfach cleverer spielen.

Wie weit geht es für Dortmund in der Champions League?

Julian Schieber: Jeder Spieler, die ganze Mannschaft, will natürlich die nächste Runde erreichen. Aber wir sollten jetzt nicht über die nächste und übernächste Runde reden, weil wir noch ein ganz hartes Stück Arbeit vor uns haben. Wenn wir das Viertelfinale erreichen, ist es natürlich ein riesiger Erfolg für uns. Dann ist eine Menge möglich – obwohl wir nicht zu den Top-Favoriten zählen.

Wer wären diese Top-Favoriten für Sie?

Julian Schieber: Ist ja aktuell noch schwer zu sagen, weil nicht alle Spiele ausgetragen sind, aber nur vom Namen her natürlich Barca oder Manchester United, vielleicht Bayern. Gegen alle anderen Vereine würde es allerdings auch kein Zuckerschlecken!

Wo haben Sie die Spiele der anderen deutschen Teilnehmer in der Champions League verfolgt?

Julian Schieber: Wir haben aktuell so harte Wochen und so intensive Trainingseinheiten, da ist man froh, wenn man mal zu Hause so ein Spiel sehen und auf der Couch entspannen kann. Bayern hat das Spiel (beim FC Arsenal, Anmerkung der Redaktion) ja ganz souverän gewonnen, unheimlich Qualität gezeigt und wird auch nichts mehr anbrennen lassen. Schalke gegen Galatasaray war ebenfalls ein gutes Spiel, das vom Ergebnis her auch positiv war durch das Unentschieden in Istanbul. Wir hoffen natürlich für den deutschen Fußball, dass alle drei Mannschaften in das Viertelfinale der Champions League einziehen. Das Image der Bundesliga wird immer besser, aber dieser Erfolg wäre trotzdem hilfreich.

Vielen Dank für das Gespräch!

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