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EXKLUSIV – Nach der Partie in der Allianz Arena sprach der Stürmer über eine mögliche Rückkehr, Bremer Abwehrsorgen und Europa League.

München. Nicht nur für Nils Petersen war es am Samstag bei der 1:6-Klatsche gegen den FC Bayern München eine frustrierende Partie. Nach dem Spiel haben wir uns kurz und exklusiv mit dem Stürmer von Werder Bremen unterhalten.

Frustrierende Rückkehr

Der Stürmer hat sich eine schönere Rückkehr in die Allianz Arena erhofft: „Es war ein schönes Gefühl, mal wieder herzukommen, aber nach dem Spiel ist man natürlich frustriert, wenn man sechs Stück bekommen hat“, so der Angreifer, der im Spiel kaum zum Zug kam.

Die Abwehr der Bremer präsentierte sich dabei einmal mehr katastrophal, mit dem Spiel wollte sich Petersen nicht weiter beschäftigen: „Wir dürfen jetzt nicht das Bayern-Spiel als Maßstab nehmen, wir haben natürlich auch gegen Freiburg Unachtsamkeiten gehabt, gerade in der ersten Halbzeit, das müssen wir abstellen. Das Spiel hier müssen wir jetzt abhaken. Ich kassiere lieber hier sechs Stück und gewinne gegen Augsburg, als wenn ich hier lange hoffen kann und am Ende bestraft werde“, antwortete er.

Trotz der vielen Wechsel dominierte der Rekordmeister nach Belieben die Partie, was auch Petersen einsah: „Die Bayern sind momentan in einer anderen Liga, das hat man heute gesehen. Leider konnten wir dem nichts entgegensetzen, aber das passiert. Wir werden jetzt das Spiel analysieren und dann bereiten wir uns schon auf die nächste Partie vor“, blickte er bereits auf das Heimspiel gegen Augsburg.

Europa League kein Thema

Die Bremer spielen wahrlich keine überragende Saison, trotzdem ist man nicht weit von den Europapokal-Plätzen entfernt, der Hamburger SV liegt mit sechs Punkten Vorsprung noch in Reichweite. Derzeit hat Werder allerdings andere Sorgen: „Damit beschäftigen wir uns erst einmal nicht, wir haben heute sechs Stück bekommen, haben letzte Woche verloren. Nach zwei Niederlagen spricht man nicht unbedingt von Europa, da hat man andere Sachen im Kopf. Wir versuchen jetzt erst einmal, nächste Woche gegen Augsburg unsere Heimbilanz zu verbessern und wenn man die Punkte holt und auswärts Konstanz zeigt, dann kann man wieder darüber reden.“

„Weiß nicht, was die Bayern wollen“

Eine mögliche Rückkehr zu den Bayern macht Petersen vom Verein abhängig: „Ich weiß ja nicht, was die Bayern wollen. Wenn die Bayern mit mir was vorhaben, ist das eine andere Sache. Ich konzentriere mich jetzt auf den Rest der Saison und dann werden die Verantwortlichen die Gespräche führen, wie es mit mir weitergeht. Ich weiß nicht, wie Bayern mit mir plant.“ Eine Rückkehr kann er sich allerdings vorstellen: „Wenn sie sagen, dass sie eine Perspektive sehen und der Trainer mit mir plant, ergibt das natürlich Sinn.“

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