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EXKLUSIV - Seit vier Spielen ohne Gegentor ist FC-Torwart Timo Horn. Goal.com sprach nach dem Heimsieg der Kölner gegen Union Berlin mit dem Keeper.

Köln. Seit vier Spieltagen schon musste Timo Horn nicht mehr hinter sich greifen. Dabei musste der Schlussmann des 1. FC Köln noch nicht einmal große Paraden zeigen, um seinen Kasten sauber zu halten. Denn aktuell präsentiert sich die Kölner Hintermannschaft einfach sehr sicher und abgeklärt. Goal.comsprach mit Timo Horn über den Schlüssel zum Erfolg im Kölner Abwehrverbund.

Seit vier Spielen kein Gegentreffer mehr und auch heute kam Berlin kaum vor Ihr Tor. Warum ist die Defensive des FC derzeit so viel besser wie noch zu Beginn der Saison?

Timo Horn: „Am Anfang der Saison war es ja so dass mit Dominic Maroh und Jonas Hector von den Amateuren und mir im Tor natürlich auch drei neue Spieler hinzugekommen sind. Ich denke, diese Abwehrreihe im Verbund mit mir musste sich auch erst einmal einspielen, musste sich finden. Gerade seit der Rückrunde machen wir das sehr gut, lassen wenige Torschüsse zu und machen es dem Gegner sehr schwer Tore gegen uns zu erzielen.“

Doch woran liegt das? Gibt es ein Erfolgsgeheimnis?

Timo Horn: „Wir haben mit Kevin McKenna natürlich einen Spieler, der sehr viele Kopfballduelle gewinnt. Gerade in der zweiten Liga ist das sehr wichtig, weil viele Mannschaften eben auch mit langen Bällen agieren. Da sind wir sehr gut, da lassen wir kaum zu, dass Bälle verlängert werden. Dominic Maroh macht seine Sache auch sehr gut, ist sehr zweikampfstark. In der Innenverteidigung sind wir sehr gut aufgestellt. Miso Brecko macht auf mich auch einen viel besseren Eindruck als in der letzten Saison. Er ist offensiv auch viel stärker geworden und Jonas Hector spielt für seine erste Profisaison auch sehr gut. Wir verstehen uns auf dem Platz auch sehr gut, das ist wichtig, um defensiv gut zu stehen.“

Gibt es denn einen Spieler, der den Laden zusammenhält, der die Chefrolle im Abwehrverbund übernimmt?

Timo Horn: „Wir haben Miso als unseren Kapitän, aber er ist eher jemand, der den ruhigen Part übernimmt. Kevin McKenna ist eher der emotionale Typ, der auch gerade die jüngeren Spieler mitreißt. Damit haben wir schon mal zwei Spieler, die die Richtung vorgeben und den jungen Spielern helfen.“

Gegen den FSV Frankfurt nun wird die Viererkette gesprengt, weil Dominic Maroh nach seiner fünften gelben Karte gesperrt ist. Wird das ein Problem?

Timo Horn: „Wir haben mit dem Bruno einen neuen Spieler dazu bekommen und mit Kevin Wimmer einen talentierten Spieler, der auch außen spielen kann. Ich denke, da werden wir keine Probleme haben, Dominic zu ersetzen und zu kompensieren. Nichtsdestotrotz ist Dominic Maroh ein sehr wichtiger Spieler für uns, der uns sicher auch ein Stück weit fehlen wird. Ganz klar.“

EURE MEINUNG: Geht der momentane Erfolg der Kölner zu Lasten des Umbruchs?

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