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EXKLUSIV –Trotz der gestrigen 0:1-Niederlage im Achtelfinalhinspiel setzen die Spanier alles auf das Rückspiel in Malaga. Porto ist dagegen siegessicher.

Porto. Der FC Porto hat durch den 1:0-Hinspiel-Sieg im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Malaga das Viertelfinale fest im Visier. Die Spanier beklagen dagegen den aus ihrer Sicht irregulären Treffer der Portugiesen und träumen trotz der Niederlage weiterhin von der nächsten Runde. Goal.com sammelte nach dem Spiel exklusiv die Stimmen beider Mannschaften.

„War ein schlechtes Spiel für uns“

Isco vom FC Malaga gab sich sehr enttäuscht von der Niederlage und lobte den Gegner: „Es war ein schlechtes Spiel für uns. Wir konnten unser Spiel nicht aufziehen, da sie es uns bei jeder Gelegenheit sehr schwer gemacht haben.“ Der 20-Jährige trauerte dem irregulären Tor der Portugiesen nach, vertraute aber auf Malagas Heimstärke: „Das Tor war irregulär und es hätte nicht zählen sollen, aber so etwas passiert nun einmal. Wir müssen darauf vertrauen, dass wir das Blatt zuhause vor unseren Fans wenden können.“

„Malaga war nicht Malaga“

Für Portos Otamendi lag der Grund des gestrigen Erfolges auf der Hand: „Heute war Malaga nicht Malaga - und das lag an uns. Das ist Portos Stärke. Wir dominierten unseren Gegner, gewannen den Ball immer schnell zurück und attackierten sofort. Im Großen und Ganzem haben wir besonders gegen den Ball großartig gespielt und haben Malaga nicht zum Zuge kommen lassen, wie sie es sonst eigentlich gewohnt sind. Wir sind sehr stolz auf unsere Leistung.“

Der 25-jährige Argentinier dachte jedoch schon an das Rückspiel: „Wir müssen mit derselben Intensität in das Rückspiel gehen und dort wieder unser Bestes geben.“

„Fehlende Erfahrung ist kein Grund“

Malagas Mittelfeldspieler Iturra sah nicht die fehlende Erfahrung seiner Mannschaft als Grund für die Niederlage, sondern vielmehr die Leistung: „Ich glaube nicht, dass uns die Erfahrung in diesem Wettbewerb gefehlt hat, da wir viele Spieler in unseren Reihen haben, die bereits einige solcher Spiele auf dem Konto haben. Es lag nicht an unseren Spielern, sondern vielmehr an unserer heutigen Leistung.“

Der 28-jährige Chilene beklagte auch die Tatsache, dass Malaga nicht sein Spiel aufziehen konnte: „Wir sind es gewohnt, viel Ballbesitz zu haben und heute wurden wir ziemlich müde, ständig dem Ball hinterherzulaufen.“

Zudem war er sauer auf das gegebene Tor der Portugiesen: „Ich kann nur hoffen, dass dieses irreguläre Tor uns nicht letztendlich aus dem Wettbewerb wirft. Stellen Sie sich mal vor, was das für uns heißt“, so Iturra zu Goal.com.

Trotzdem blieb er zuversichtlich, im Rückspiel in Malaga mithilfe der Unterstützung der Fans für die Trendwende zu sorgen: „Angesichts des Spielverlaufs war das Ergebnis das Beste, was wir erreichen konnten und diese Ausgangsposition erlaubt es uns, den Glauben ans Weiterkommen aufrecht zu erhalten“, so der 28-Jährige. „Wir hoffen, dass wir zuhause vor unseren Fans unser Spiel wieder aufziehen können“, so Iturra weiter.

EURE MEINUNG: Schafft Malaga im Rückspiel die Wende?

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