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FC Bayern: Dante warnt vor Podolski, Wilshere und Walcott

EXKLUSIV – Für Dante ist es am Dienstagabend das erste K.O.-Spiel in der Champions League. Goal.com hat sich vorab mit Bayerns Abwehr-Brasilianer unterhalten.

München. Keine Frage, Dante gehört zu den Gewinnern der aktuellen Saison. Als er im vergangenen Sommer für rund fünf Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern wechselte, schlug ihm von Seiten vieler Fans und Experten Skepsis entgegen. Doch der Innenverteidiger erkämpfte sich zunächst einen Stammplatz, avancierte dann zum Leistungsträger und freut sich nun auf das Duell mit dem FC Arsenal im Achtelfinale der Champions League.

Dante warnt vor Übermut

Nur sieben Gegentore in 21 Bundesligaspielen sprechen für eine sehr gute Defensive. Dante selbst ist hochzufrieden mit den Leistungen und nicht zuletzt auch seinem Anteil. Im exklusiven Gespräch mit Goal.com erklärte er: „Wir spielen gut und ich bin ziemlich happy, dass ich mich so schnell in die Mannschaft eingefunden habe.“ Er betonte allerdings auch, dass gute Statistiken zu diesem Zeitpunkt der Saison keine Aussagekraft hätten: „Die Leute werden unsere Zahlen sicher nicht bewundern, wenn wir keine Titel gewinnen. Wir müssen genau aufpassen, dass wir nicht anfangen zu denken, wir hätten schon etwas gewonnen.“
KHR: KEIN ROBBEN-PROBLEM

Der bayerische Titeltanz auf drei Hochzeiten geht also weiter und am Abend müssen die Heynckes-Schützlinge mit dem FC Arsenal auf das internationale Parkett. Bei den „Gunners“ läuft es nicht rund, die ganz großen Namen vergangener Jahre fehlen. Doch Dante ist gewarnt. „Ich verfolge die Premier League seit Jahren und ich habe ArsenalsHingabe zu gutem Fußball bewundert“, so der frischgebackene brasilianische Nationalspieler.

„Sie verfügen über interessante Spieler. Lukas Podolski war in der Bundesliga eine Bedrohung, als er noch für Köln spielte und ich habe persönlich erlebt, wie gefährlich Jack Wilshere und Theo Walcott sind, als ich mit Brasilien gegen die englische Nationalmannschaft gespielt habe. Außerdem rechne ich damit, dass die Arsenal-Spielers etwas beweisen wollen. Wir müssen also auf der Hut sein“, sagte Dante weiter.

Dante hatte Sorgen um die Stimmung beim FCB

Das große Ziel des FCB ist das Finale in Wembley. Dort soll die Schmach des „Drama Dahoam“ ausgelöscht werden. Das verlorene Endspiel von München gegen den FC Chelsea verfolgte Dante vor knapp einem Jahr vor dem TV-Gerät. „Das war herzzerreißend und diese Niederlage hat mir Sorgen bezüglich der Moral bereitet. Ich hatte Angst, dass ich in eine Mannschaft komme, in der eine traurige Atmosphäre herrscht“, erinnerte er sich gegenüber unserer Seite.

Allerdings waren diese Sorgen unbegründet: „Es ist bemerkenswert, dass die Spieler nicht mehr allzu oft an das Passierte gedacht haben. Ich bin froh, dass die Jungs darüber hinweg sind und ich bin mir sicher, dass sie sich für die Chance auf einen Titel zerreißen werden. Aber bei Bayern streben wir immer die größten Ziele an.“

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