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„Dankbar für diese Chance“ – Rajkovic zurück beim HSV

EXKLUSIV – Nach einer Trainingsprügelei saß der serbische Verteidiger in Hamburg schon auf gepackten Koffern. Gegen Gladbach feierte Slobodan Rajkovic nun ein starkes Comeback.

Hamburg. Beim 1:0-Erfolg des Hamburger SV über Borussia Mönchengladbach spielte Slobodan Rajkovic erstmals seit langer Abwesenheit wieder von Beginn an für die Rothosen. Mit über 81 Prozent gewonnener Zweikämpfe leistete der 23-jährige einen entscheidenden Anteil am zehnten Saisonsieg der Hamburger, die nun auf dem sechsten Tabellenplatz rangieren.

Trainingsprügelei sorgte für Suspendierung

In der Sommervorbereitung war Rajkovic von Thorsten Fink aus dem Kader verbannt worden. Im Training geriet er mit Heung-Min Son aneinander, flog nicht mit der Mannschaft zu einem Turnier nach Südkorea und trainierte fortan bei der Reserve mit. „Ich habe einen Fehler gemacht und den Leuten einen Anlass gegeben, schlecht über mich zu denken. Mit meinen Leistungen im Training und in der Bundesliga möchte ich zeigen, dass falsch über mich geurteilt wurde. Dieser Fehler von damals wird sich nicht wiederholen“, verspricht der Serbe exklusiv im Gespräch mit HSV-Reporter Daniel Jovanov.

Rückkehr in die Startelf

Nach einer Aussprache mit Cheftrainer Thorsten Fink, den Rajkovic nach seiner Suspendierung in einem Interview scharf kritisierte, kehrte er zurück in den Kreis der ersten Mannschaft. Nach dem Ausfall von Michael Mancienne und der Sperre von Jeffrey Bruma durfte Rajkovic nun sein Können beweisen. „Ich bin sehr glücklich und jedem im Verein dankbar dafür, dass ich wieder dazugehören darf. Der Trainer und die Mannschaft haben mir eine neue Chance im Leben gegeben“, bedankt sich der 23-jährige, der vorerst neben Heiko Westermann in der Innenverteidigung gesetzt ist.

„Jeder möchte in Europa spielen“

Mit 34 Punkten dürfen sich die Hanseaten berechtigte Hoffnungen auf einen europäischen Startplatz machen – nur noch drei Punkte trennen den HSV sogar vom vierten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an der Qualifikationsrunde zur Champions League berechtigt. „Es ist klar, dass jeder gerne in Europa spielen möchte. Wichtig ist, dass wir weiter hart arbeiten und nicht von unserer Linie abkommen“. Thorsten Fink entschied sich deshalb zu einer unkonventionellen Maßnahme – statt einem freien Sonntag wird heute bereits wieder um neun Uhr geübt. „Wir denken nur an das nächste Spiel“, erklärt der 45-jährige.

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