thumbnail Hallo,

EXKLUSIV - In der Serie „Unsere Legionäre“ stellt Goal.com Euch die deutschen Spieler aller Ligen vor. Heute steht Alexander Merkel von Udinese Calcio im Fokus.

Rom. Goal.com präsentiert Euch Woche für Woche die Serie „Unsere Legionäre“. Miroslav Klose ist einer der großen Stars in der italienischen Liga und für Lazio der wohl wichtigste Akteur in der laufenden Spielzeit. Youngster Alexander Merkel bleibt nach dem holprigen Start bei Udinese Calcio geduldig und ist von seinem neuen Verein begeistert. In dieser Ausgabe haben wir uns exklusiv mit dem Mittelfeldspieler unterhalten.

Keine Unruhe

Udinese Calcio ist mit zwei Siegen aus vier Spielen in die Rückrunde gestartet. Alexander Merkel wurde bei der Niederlage in Mailand kurz vor Schluss eingewechselt, für ein erstes Urteil ist es für den 20-Jährigen noch nicht an der Zeit: „Für Vergleiche mit meiner Situation bei Mailand oder Genua ist es mir noch zu früh, ich bin ja erst seit ein paar Wochen hier. Dazu kommt, dass wir seit Anfang des Jahres sehr erfolgreich spielen - da ist es ja auch klar, dass der Trainer nicht so schnell wechselt. Ich fühle mich jedenfalls sehr wohl hier und bin geduldig", so Merkel.

Der Mittelfeldspieler ist keineswegs beunruhigt und wartet auf seine Chance: „Dass ich bisher bei Udinese noch nicht so richtig zum Zug kam, beunruhigt mich nicht. Ich weiß, dass man hier perspektivisch mit mir plant. Die Verantwortlichen haben mir gleich am Anfang gesagt, dass ich langsam herangeführt werde."

„Phänomenale Strukturen“

Von seinem neuen Verein ist Merkel rundum begeistert: „Als ich bei Udinese ankam, war ich echt beeindruckt. Die Strukturen hier sind phänomenal, das habe ich so noch nie erlebt. Sowohl was das Fußballerische betrifft als auch alles drumherum ist extrem gut organisiert."  

Alles zur Serie A

„Mir gefallen auch die Mannschaft und der Trainer - es sind viele starke Spieler hier und wir spielen einen Fußball, den ich sehr mag: offensiv und technisch anspruchsvoll. Und natürlich auch erfolgreich! Seit Beginn des Jahres haben wir sechs Punkte auf Rang fünf gutgemacht. Wenn es so weitergeht, können wir noch richtig im Kampf um die internationalen Plätze mitmischen", erklärte er weiter.

Falscher Eindruck

Mailand, Genua, Mailand, Genua, Udinese – das sind Merkels bisherige Stationen in der Serie A, der 20-Jährige will aber keinen falschen Eindruck erwecken: „Von außen mag es so aussehen, als ob ich ein paar Mal wild hin- und her gewechselt habe. Aber da muss man auch bedenken, dass man es als Fußballer nicht immer alleine in der Hand hat, wo es hingeht. Vor allem, wenn die Transferrechte auf zwei Vereine aufgeteilt sind, was in Italien gängig ist und wie es bei mir mit Genua und Mailand war."



„Ich mag alles an Italien“

Merkel findet lobende Worte für die Serie A und möchte ein Vorurteil aus dem Weg räumen: „Der italienische Fußball ist technisch und taktisch anspruchsvoll. Und das Vorurteil, dass hier nur gemauert wird, stimmt schon längst nicht mehr. Ich mag aber nicht nur den italienischen Fußball, sondern eigentlich alles an Italien“, schwärmte er.

Bundesliga vorerst kein Thema

Einen Wechsel in die Bundesliga kann sich Merkel derzeit nicht vorstellen: „Natürlich bin ich auch Deutscher und ein Fan der Bundesliga. Prinzipiell kann ich es mir schon vorstellen, auch mal dort zu spielen, aber im Moment nicht", erklärte er abschließend. Goal.com wünscht Alexander Merkel für die Rückrunde bei Udinese alles Gute! 

EURE MEINUNG: Wann kommt die Zeit des Alexander Merkel?

Bleibe am Ball und sei Teil des größten Fußball-Netzwerkes der Welt: Folge Goal.com auf
oder werde Fan von Goal.com auf !

Dazugehörig