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EXKLUSIV - Der Angreifer hat angekündigt, nicht nach England zurückzukehren. Die Finanzprobleme seines Leihvereins FC Malaga machen aber auch seine Zukunft dort unsicher.

Malaga/Manchester. Roque Santa Cruz hat eingeräumt, dass seine Karriere bei Premier-League-Meister Manchester City endgültig beendet ist und seine Zukunft bei seinem Leihverein FC Malaga in der Primera Division nach Saisonende, aufgrund der dort herrschenden Finanzprobleme, unsicher ist. In einem exklusiven Interview mit Goal.com verriet Santa Cruz, er hege keinen Groll wegen der Art und Weise, wie man bei City mit ihm umgegangen sei, und äußerte sich darüber hinaus noch zu einigen anderen Themen.

„Im Juni bin ich nicht mehr länger City-Spieler“

Der 31-Jährige Angreifer wechselte 2009 für 21,2 Millionen Euro von den Blackburn Rovers zu den Citizens. Dort konnte er nie richtig Fuß fassen und wurde insgesamt dreimal verliehen: zu den Blackburn Rovers, zu Betis Sevilla und zum FC Malaga. Dennoch sucht Santa Cruz die Schuld nicht bei anderen.

SCHULDENBREMSE IN ENGLAND
Er betonte: „Bei City hatte ich ein ausgezeichnetes Verhältnis mit den Trainern, zuerst Mark Hughes und dann Roberto Mancini, und zum Verein. Ich kannte die Situation, als ich dorthin gewechselt bin.“

Und weiter: „Mancini war ehrlich zu mir. Ich beschuldige niemanden. Sie tätigten große Investitionen. Ich kam nicht viel zum Spielen, aber es gibt keinen Vorwurf.“

„Während meiner Zeit bei Manchester City war ich körperlich nicht bei 100 Prozent. Jetzt bin ich es. Aber ich werde nicht dorthin zurückgehen. Im Juni bin ich nicht mehr länger Spieler von Manchester City. Mein Vertrag läuft aus“, kündigte Santa Cruz an.

Zukunft bei Malaga ungewiss

Der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft Paraguays steht damit vor einer ungewissen Zukunft – auch wenn er bei Malaga einen starken Eindruck hinterließ. Denn obwohl der Klub einem Milliardär aus dem Katar gehört, hat Malaga Finanzsorgen. Der Verkauf von Linksverteidiger Nacho Monreal zum FC Arsenal im Januar war ein weiterer Rückschlag für den Verein.

Santa Cruz erklärte: „Es ist eine schwierige Situation hier. Ich bin glücklich, hier zu spielen. Aber ich werde sehen, was das Beste für mich ist und welche Möglichkeiten es gibt. Die finanzielle Lage hat Einfluss auf die Zukunft des Klubs, auf mich und auf die anderen Spieler.“

„Es gibt keine Sicherheit, ob Spieler kommen oder gehen. Es ist eine schwierige Situation, die der Verein so bald wie möglich lösen muss“, so der ehemalige Spieler des FC Bayern München.

Selbstbewusst, Porto schlagen zu können

Santa Cruz verteidigte des Weiteren seinen früheren Mannschaftskollegen Mario Balotelli, der kürzlich zum AC Milan gewechselt ist: „Balotelli ist ein junger Spieler, einer der talentiertesten jungen Spieler, und hat in seiner Karriere noch viel vor sich. Er hat für sein junges Alter viele Fehler gemacht, sowohl auf, als auch außerhalb des Platzes. Aber er ist kein schlechter Kerl. Er ist wirklich ein guter Mensch.“

Zudem blickte Santa Cruz voraus auf das Champions-League-Achtelfinalduell mit Malaga gegen den FC Porto. Es werde ein hartes Spiel, so der Stürmer, aber die Mannschaft bereite sich bereits sehr gut darauf vor.

Santa Cruz versicherte: „Wir sind selbstbewusst, dass wir es schaffen können. Es ist eine große Sache für den Klub und wir wollen die Fans glücklich machen.“

EURE MEINUNG: Wo könntet Ihr Euch Santa Cruz vorstellen?

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