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EXKLUSIV – Nigeria erreichte trotz eines schwachen Starts das Endspiel des Afrika Cups. Die Spieler wollen aber dennoch bescheiden bleiben.

Nelspruit. Die Nationalauswahl Nigerias hat durch einen souveränen 4:1-Sieg gegen Mali zum siebten Mal das Finale des Afrika Cups erreicht. Dort treffen die „Super Eagles“ auf Burkina Faso, das sich mit einem 3:2 nach Elfmeterschießen gegen Ghana durchsetzen konnte. Nigerias Verteidiger Joseph Yobo sprach im Vorfeld des Endspiels exklusiv mit Goal.com.

„Wir bauen das Team noch weiter“
Der Fenerbahce-Profi erfreute sich an dem Finaleinzug, warnte aber gleichzeitig vor Überheblichkeit: „Wir müssen trotz des Erfolges bescheiden bleiben. Es war Gottes Gnade und wir sollten es uns nicht anrechnen. Aber ich denke, dass es ein toller Sieg war und jeder Spieler seinen Teil beigetragen hatte.“

Kritik als Stimulus

Nach einem suboptimalen Start in das Turnier sah sich Nigeria heftiger Kritik ausgesetzt. Im Nachhinein betrachtet empfand Yobo diese als positiv: „Manchmal ist es gut, negative Menschen um sich zu haben und solche, die einen unterschätzen. Es motiviert dich, zusätzlich das Beste aus dir herauszuholen. Ich werde nicht lügen: Das war eine tolle Reise, gleichzeitig war es aber auch nicht einfach.“

Startelf-Einsatz unwichtig

Im Halbfinale wurde der Yobo erst in der 81. Minute in das Spiel eingewechselt. Der 32-Jährige nahm es gelassen und macht sich auch für das bevorstehende Finale keine Gedanken über einen Startelf-Einsatz. „Es spielt keine Rolle, wer beginnen wird. Ich denke, dass jede Entscheidung des Trainers zum Wohl unserer Mannschaft gefällt wird“, sagte Yobo und fügte an: „Ich werde mir auch im Finale keine Gedanken darüber machen, wer von Anfang an aufläuft. Ich möchte nur die Gelegenheit kriegen, zu spielen und mich für mein Team wertvoll machen.“

Mali demontiert

Der souveräne Sieg gegen Mali hat auch den Verteidiger überrascht: „Wir wussten, dass sie nicht auf Schnelligkeit setzen, also haben wir in der ersten Halbzeit versucht, sie mit unserer  Schnelligkeit zu überrumpeln. Ehrlich gesagt hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir so viele Tore schießen, aber als die Chancen kamen, mussten wir daraus Kapital schlagen.“

Das Finale zwischen Nigeria und Burkina Faso steigt am kommenden Sonntag in der Soccer City in Johannesburg.

EURE MEINUNG: Wer wird sich im Finale durchsetzen?

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